Herzlich Willkommen

... beim Beroder Männerchor

Im Männerchor Liederkranz Berod treffen sich Alt und Jung einmal wöchentlich zur Chorprobe und haben jede Menge Spaß dabei. Leistungsstärke, Harmonie, Geselligkeit und viele junge Sänger in unseren Reihen machen unseren Chor zu einem optimalen Treffpunkt abseits des stressigen Alltags. Einen angenehmeren Ausgleich und eine bessere Ergänzung zur körperlichen und geistigen Gesundheit werden Sie nirgendwo finden.

Auf diesen Seiten möchten wir ein Porträt unseres Chores zeichnen. Vielleicht bekommt der ein oder andere dann Lust auf mehr und man trifft sich bei einem unserer nächsten Konzerte, beim Chorwettbewerb oder sogar ganz aktiv in der nächsten Chorprobe.
Jedenfalls wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern auf unserer Internetseite.

Männerchor Berod Aktuell:
Der MGV wird zum Männerchor - Bericht aus der Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung des „Liederkranz Berod“ stimmt optimistisch

Ein durchweg positives Fazit zog der Beroder Männerchor auf seiner Jahreshauptversammlung, die am 12. Januar im Vereinslokal Sakis in Berod stattfand. Die rund 35 anwesenden Sänger ließen im Verlauf der Zusammenkunft u.a. noch einmal die Aktivitäten und Auftritte des vergangenen Jahres Revue passieren, wählten einen neuen Vorstand und nahmen eine Satzungsänderung bezüglich der Aktualisierung des Chornamens vor. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen:

In seinem Jahresbericht lobte Vorsitzender Franz-Bernhard Zeis nochmals das erfolgreich durchgeführte Jungsängerprojekt „Frischling“, bei dem letztendlich 7 neue Sänger in den Erwachsenenchor integriert werden konnten.

Beim internationalen Chorwettbewerb in Budapest erreichte der Chor im April 2017 ein Silberdiplom, was angesichts der starken Konkurrenz aller Ehren wert war.

Das bereits zum 6.Male organisierte Konzert „Liederkranz Berod trifft Freunde…“ Anfang November 2017 kam beim Publikum wieder prächtig an und hat sich in der Region als anspruchsvolles Musikereignis etabliert. Die gelungene Mixtur aus Vokal- und Instrumentalmusik (Männerchor Berod, Projektchor Wallmerod und „Penty Brass“) gefiel den rund 400 Zuhörerinnen und Zuhörern in der Wallmeroder Sport- und Kulturhalle.

Bei der Teilnahme am Landeschorwettbewerb in Ingelheim am 21.November 2017 erreichte der „Liederkranz“ Berod in der Sparte „große Männerchöre“ die Note „sehr gut“, was zunächst eine Option auf die Teilnahme am deutschen Chorwettbewerb in diesem Jahr bedeutet hätte. Leider erhielt der Chor aber vom Deutschen Musikrat eine Absage, was Chorleiter Mario Siry und alle Sänger unisono bedauerten.

Im Kassenbericht konnte Kassierer Björn Brosda detailliert die wichtigsten Ein- und Ausgaben aufführen und der Versammlung mitteilen, dass der Verein – angesichts guter Einnahmen beim Konzert in Wallmerod – auch finanziell auf gesunden Füßen steht.

Die Neuwahl des Vorstandes konnte Wahlleiter Berthold Schönberg zügig abwickeln, da - bis auf zwei – alle übrigen Vorstandsmitglieder für weitere zwei Jahre zur Verfügung standen. Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Franz-Bernhard Zeis, 2. Vorsitzender: Oliver Schmidt, Kassierer: Björn Brosda, Schriftführer: Collin Schmidt, Notenwart: Michael Sehner, Beisitzer: Udo Kramer, Sebastian Zeis und Marcel Müller, Jugendvertreter: Stephan Zeis.

Um den Chor auch nach außen moderner zu präsentieren, wurde der Vereinsname entsprechend angepasst: Ab sofort führt der Chor die Namensbezeichnung „Männerchor Liederkranz Berod“. Die hierfür notwendige geringfügige Satzungsänderung wurde einstimmig beschlossen.

Musikalischer Schwerpunkt in 2018 wird die Neueinstudierung von anspruchsvollen Chorwerken, Volksliedern und modernem Liedgut sein. Damit einher geht die behutsame Integration von Jungsängern und Neuzugängen in den Gesamtchor.

Die Teilnahme am nationalen sakralen Chorwettbewerb in Erbach/Taunus Ende Mai 2018 soll dabei einer ersten musikalischen Standortbestimmung dienen.

Am Ende der Versammlung bedankte sich der alte und neue Vorsitzende Franz-Bernhard Zeis nochmals bei allen aktiven Sängern für deren Einsatz und appellierte gleichzeitig daran, auch zukünftig die Chorproben möglichst oft zu besuchen und sich für die Belange des Vereins engagiert einzusetzen.

Ewald Zeis scheidet nach 45 Jahren als 2. Vorsitzender aus

Von 1973 bis 2018 war Ewald Zeis als 2. Vorsitzender im Vorstand des Männerchores Berod aktiv. Bei der diesjährigen Vorstandswahl trat er aus persönlichen Gründen nicht mehr an. Mit Ewald Zeis verlässt ein Aktivposten die Führungsmannschaft des Chores. In seiner Würdigung dankte der Vorsitzende Franz-Bernhard Zeis seinem Stellvertreter nochmals für dessen engagierte Arbeit: „ Über ein halbes Menschenleben hast du unserem Verein als loyales Vorstandsmitglied gedient. Als Mitorganisator vieler Konzerte und Feste, als unermüdlicher Helfer, als Praktiker und Gastgeber des jährlichen Abschlussgrillens bist du ein Beispiel für gelebte Vereinsarbeit. Dafür sind wir dir alle zu großem Dank verpflichtet.“ Als kleine Anerkennung für seine Verdienste wurde Ewald Zeis ein Präsent überreicht.

Landeschorwettbewerb Ingelheim

Beroder Männer ersingen sich eine Option zum Deutschen Chorwettbewerb

Wie auch schon in 2013 wollten die Männer um ihren Chorleiter Mario Siry noch einmal die Herausforderungen des Rheinland-Pfälzischen Chorwettbewerbs annehmen und sich der Jury mit einem anspruchsvollen Programm stellen. Natürlich mit dem Ziel einer Weiterleitung zum Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg im Mai 2018. Nach anstrengender Vorbereitung fuhr man dann frohen Mutes nach Ingelheim, wo man in der Stadthalle "King" trotz miserabler Akustik eine ordentliche Leistung abgeben konnte und mit 21,0 Punkten eine Option auf den DCW erhielt. Glücklich mit dem Ergebnis und mit der Hoffnung auf eine Weiterleitung wartete man gespannt auf die Mitteilungen des Deutschen Musikrats, die Entgegen aller Erwartungen und Prognosen leider nicht zu unseren Gunsten ausgefallen ist.

Das soll den Beroder Männerchor aber nicht erschüttern. Aus dem Abenteuer geht man gestärkt und mit gutem Gewissen an die neuen Herausforderungen und freut sich vor Allem, dass so viele neue Sänger den Weg in unsere Reihen gefunden haben.

Chorprojekt "Frischlinge"

Chorprojekt „Frischlinge“ – Männerchor Liederkranz Berod

Intension des Projektes ist die Rekrutierung von jungen Sängern aus den beiden Gemeinden Berod und Zehnhausen. Zu einem ersten Informationsabend im Herbst 2016 trafen sich dazu rund 10 Jugendliche, darunter eine Anzahl von Söhnen, deren Väter bereits seit langem im Beroder Männerchor singen.

Nachdem 9 Jugendliche ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert hatten, erarbeiteten Vorstand und Chorleiter Mario Siry ein Konzept, das zunächst darauf abzielte, in Kooperation mit dem „großen Chor“ zwei moderne Chorsätze einzuüben. In 10 Proben wurde die Literatur gemeinsam einstudiert und bei einem Konzertauftritt Mitte März in Wallmerod (anlässlich des Jubiläumskonzertes des Kirchenchores Salz) auf der Bühne vor Publikum präsentiert.

Im Anschluss an diese erste Bühnenerfahrung fand ein Feed-Back-Gespräch statt, bei dem alle Jugendlichen unisono das „Frischlingsprojekt“ absolut positiv bewerteten. Die 9 Jungsänger nehmen seit Ostern an den Proben des Stammchores teil. Begleitend dazu erhalten die „Frischlinge“ unter der Leitung von Angela Siry ab Mai - im vierzehntägigen Turnus - Unterricht in Gehör- und Stimmbildung.

Der Beroder Männerchor möchte mit dieser Aktion die Integration junger Sänger in den Erwachsenenchor fördern. Denn nur so kann die Leistungsfähigkeit des Chores mittelfristig erhalten und die Kultur in unseren Dörfern gestärkt werden.

Zitat:

„Bei dem Lied `Engel` krieg ich richtig Gänsehaut.“ (Florian Dillmann)

Hoffentlich hält die Begeisterung lange an…

Internationaler Chorwettbewerb in Budapest

In der Woche vor Ostern nahm der Beroder Liederkranz am 16. internationalen Chorwettbewerb in Budapest teil und kehrte mit durchweg positiven Eindrücken und einem silbernen Gesangsdiplom in den Westerwald zurück.

Per Bus bzw. Flugzeug waren der 37 Mann starke „Wettstreitchor“ und eine ganze Reihe weiblicher Begleiterinnen in die ungarische Metropole gereist, um sich im musikalischen Wettstreit mit anderen europäischen Chören zu messen.

Dass die Trauben bei solchen internationalen Leistungsvergleichen mittlerweile sehr hoch hängen, erfuhren die Beroder spätestens beim Blick in die Teilnehmerliste: Diesmal waren es genau 32 hochkarätige Ensembles, die um Bronze-, Silber- und Golddiplome wetteiferten. Als einziger Teilnehmer aus Deutschland und zugleich einziger Männerchor überhaupt stellten sich die Beroder Sänger unter der Leitung von Mario Siry dem Urteil der fünfköpfigen Fachjury.

Im zur Budapester Universität gehörenden Music Center kam es am Vortag des eigentlichen Wettbewerbes zu einer ersten Begegnung zwischen Chor und drei Jurymitgliedern. Die Organisatoren des Wettbewerbes bieten neuerdings den teilnehmenden Chören eine Art „Vorstellungsrunde“ an, um hier ihr Wettbewerbsprogramm zu präsentieren und anschließend einer kritischen Reflexion durch jeden einzelnen Juror zu unterziehen. Von dieser Möglichkeit machte der Liederkranz Berod dankend Gebrauch. Sowohl Dirigent als auch Sänger erhielten von den Kritikern wertvolle Anregungen in Punkto Intonation, Stimmenausgleich und Bühnenpräsentation. In den beiden darauffolgenden Proben versuchte Mario Siry noch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag aufzugreifen und ins Wettbewerbsprogramm einzubauen.

Bis in die Haarspitzen motiviert traten die 37 Chorsänger dann am Folgetag wiederum im Music Center auf, wo der Wettbewerb aller Chöre ausgetragen wurde.

Mit den Chorwerken „Ubi Caritas“ (Ola Gjeilo), „Gryning vid havet“ (Hugo Alfén) und „Abschied“ (Matthieu Neumann) präsentierte der Beroder Männerchor sich der fünfköpfigen Fachjury aus Ungarn, der Schweiz, Österreich, Polen und aus Deutschland (Jürgen Faßbender). Als einziger „echter Laienchor“ im Wettbewerb angetreten, wollte man gegenüber den semiprofessionellen Ensembles (alles ausnahmslos Hochschulchöre oder Auswahlchöre) in der Bewertung nicht allzu weit abfallen. Dieses Ziel wurde absolut erreicht: Silberdiplom mit 18,83 Punkte (nur 1,67 Punkte fehlten zu „Gold“!) war ein objektiv richtiges Zeugnis, das die Wertungsrichter dem Beroder Männerchor und ihrem Chorleiter Mario Siry ausstellten. Das Ergebnis ist auch deshalb mehr als zufriedenstellend ausgefallen, weil die Beroder Männer in der Endabrechnung sieben teilnehmende enorm starke Chöre hinter sich ließen. Trotzdem ist die Frage berechtigt, ob ein Leistungsvergleich zwischen professionell agierenden – zumeist sehr jungen – Ensembles und einem „gestandenen Amateur-Männerchor“ überhaupt noch sinnvoll ist. Die Entwicklung nationaler (Beispiel Deutscher Chorwettbewerb) und internationaler Wettbewerbe geht eindeutig in Richtung Auswahlensembles, die leistungsmäßig zudem sehr eng beieinander liegen. Für die breite Basis der Laienchorszene, die ja seit jeher das Fundament des Chorgesanges bildet, scheint momentan kein adäquates Wettbewerbsangebot auf internationalem Parkett vorhanden zu sein.

Ein besonderes Erlebnis für Chorsänger und mitgereiste Begleiterinnen und Gäste war der Aufenthalt in Budapest aber allemal: Die Mitwirkung beim Freundschaftskonzert in der Nádor Hall, bei dem der Liederkranz vor allem für das Rammstein-Stück „Engel“ reichlich Applaus bekam, zählt sicherlich dazu.

Aber auch die rund vierstündige Stadtbesichtigung per Bus und per Pedes mit vielen Informationen zur Geschichte und Kultur der Donaumetropole wird in angenehmer Erinnerung bleiben.

Ein besonderes Highlight war sicherlich das Galakonzert mit Preisverleihung in der mächtigen Bela Bartók National-Conzert-Hall am Abschlusstag des Festivals: Der Chor der Budapest Academic Choral Society (über 200 Sängerinnen und Sänger!) führte mit großem Orchester unter der beeindruckenden Leitung von Maestro Hollerung Gábor die „Carmina Burana“ von Carl Orff auf. Die anschließenden Auftritte der jeweiligen Kategoriesieger waren chormusikalische Glanzlichter, die beim Publikum emotional buchstäblich unter die Haut gingen.

Was aber vor allem beim Beroder Männerchor haften bleibt, ist die harmonische Grundstimmung und der Zusammenhalt im Chor und in der Reisegruppe. Garanten dafür sind zum einen die Sänger selbst, die – wenn es gilt – im Wettkampfmodus wie ein Mann zusammenstehen und dann beachtliche Leistungen abrufen können. Zum anderen verfügt Chorleiter Mario Siry über die nötige Sensibilität, um „seine Jungs“ in der Probe und auf der Bühne immer wieder adäquat zu fördern und zu fordern. Dass er in der „dritten Halbzeit“ als Chorleiter auch präsent ist, spricht ebenfalls für ihn. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen der „Expedition Budapest“ lobten die gute Organisation, den Service und das Preis- Leistungsverhältnis der Tour. Diese positive Resonanz sollte die Verantwortlichen des Chores ermuntern, ähnliche Ziele auch zukünftig mit Augenmaß anzusteuern.

Männerchor Berod gastierte auf der 7. Limburger Chornacht

Die Männer aus Berod gastierten auf Einladung des Männerchorensembles "Cantabile Limburg" (Ltg. Jürgen Faßbender) am 16. Juli bei der 7. Limburger Chornacht. Im Museumshof in der Nähe des Doms hat der Beroder "Liederkranz" zweimal ein etwa halbstündiges Konzert geben und dort sein aktuelles Repertoire zu Gehör gebracht. Die Limburger Chornacht ist weit über die Grenzen der Domstadt bekannt und lockt jährlich viele Hundert Zuhörer anspruchsvoller Chormusik nach Limburg.

Klassensieg für Berod beim 1. Limburger Männerchorfestival in Limburg

Berod Überraschungssieger in der großen Männerchorklasse

1.Platz und Golddiplom beim Limburger Männerchorfestival
Das hätten sich die Sänger des Beroder Männerchor und ihr umtriebiger Chorleiter Mario Siry in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft: Punktgleich mit einem der ganz Großen in der deutschen Männerchorszene, nämlich der Harmonie Lindenholzhausen, den 1. Platz bei einem Chorwettbewerb zu belegen. Dieser Traum wurde jetzt beim 1. Limburger Männerchorfestival Wirklichkeit. In der dortigen Stadthalle fand nämlich das 1. Männerchor Festival statt, bei dem rund 30 Chöre aus dem ganzen Bundesgebiet um Punkte und Diplome in den Sparten „Volkslieder- und Chorwettbewerb“ kämpften. Ausrichter dieses wohl einmaligen Männerchorwettbewerbes war der ebenfalls weithin bekannte Chor „Cäcilia“ Lindenholzhausen.

Gut vorbereitet, aber eigentlich –ob der starken Konkurrenz- ohne größere Ambitionen, fuhren die Beroder Sänger in die Domstadt, um sich im Feld „Große Männerchöre ab 35 Sänger“ möglichst achtbar zu schlagen. Die Konkurrenz war nämlich allein schon zahlenmäßig dem Beroder Chor, der an diesem Tag mit 42 Aktiven auftrat, bei weitem überlegen. So startete die „Harmonie“ Lindenholzhausen mit rund 80 Sängern und auch die übrigen Mitbewerber aus dem Saarland (Saarknappenchor), aus Nordrhein-Westfalen (Sangeslust Hünsborn) sowie ein weiterer hessischer Chor aus Somborn brachten allesamt mehr Sänger auf die Bühne. Doch Berod behauptete sich in diesem erlesenen Quintett hervorragend: Für seinen Vortragsblock erhielt der Beroder „Liederkranz“ die Gesamtnote 22,7 und wurde mit der renommierten „Harmonie“ Lindenholzhausen punktgleich zum Sieger in der großen Männerchorklasse gekürt – wahrhaftig eine kleine Sensation!

Für diese Bewertung zuständig war eine anerkannte Fachjury, die das Genre Männerchor bestens einzuschätzen und zu beurteilen vermag: Jürgen Faßbender und Jan Schumacher aus Limburg, Michael Blume aus Siegen und Dion Ritten aus Kerkrade in den Niederlanden.

Mario Siry, Chorleiter des Beroder Männerchores, hatte einen interessanten Programmblock aus klassischem und zeitgenössischem Liedgut für diesen Wettbewerb zusammengestellt: Der vom englischen Spätromantiker R.Vaughan Williams stammende Chorsatz des britischen Volksliedes „Bushes and Briars“ ist die jüngste Neueinstudierung des Beroder Chores. Der „Chorklassiker“ von Mathieu Neumann „Abschied“ gehört zum festen Repertoire der Beroder, ebenso wie das zeitgenössische Werk „Meine alte Schiffsuhr“ von Peter Suitner, dessen Textgrundlage ein hintergründig-humorvolles Ringelnatz-Gedicht bildet. Als Abschluss wurde ausschreibungsgemäß ein Silcher-Lied gefordert. Mit seiner mitreißenden Interpretation des „Oberschwäbischen Tanzliedchens“ überzeugte der Beroder Männerchor das Publikum in der voll besetzten Josef-Kohlmaier-Halle gleichermaßen wie die aufmerksam lauschenden Juroren.

Angekündigt als „Dorfchor aus dem schönen Westerwald“ beeindruckten die Männer aus Berod und Umgebung (den Chor verstärken seit Jahren auch leistungsfähige Stimmen aus der Region) jedenfalls die Jury so stark, dass es in der Endabrechnung für eine Erstplatzierung, punktgleich mit dem „großen Bruder“ aus Lindenholzhausen, reichte. Interessant ist, dass auch allen übrigen Mitkonkurrenten in der sogenannten „Königsklasse“ ebenfalls ein Golddiplom zugesprochen wurde und der Punktabstand untereinander sich im Zehntelbereich abspielte, was für die Leistungsdichte der angetretenen Wettbewerbschöre spricht.

Ganz explizit würdigten vor allem die Juroren Schumacher und Ritten am Vortrag des Beroder Männerchores die Strahlkraft in den Tenören, die musikalisch-geschmeidige Interpretation der einzelnen Stücke, der mal kraftvoll , mal weich - beinahe zart – klingende Männersound. Dies drückt sich in deren Wertungen aus, wo sie häufig 23 von 25 möglichen Punkten in den Sparten „technische und künstlerische Ausführung“ vermerken. Und dafür ist einzig und allein Chorleiter Mario Siry verantwortlich, der in nunmehr 20 Jahren aus einem „Dorfchor“ einen wirklich flexiblen Klangkörper geformt hat, der aufgrund seines Stimmenpotenzials in der Lage ist, zentrale Werke aus verschiedenen Epochen der Männerchorliteratur stilecht aufzuführen. Der MGV „Liederkranz“ bildet mit seiner Leistungsorientierung damit ganz bewusst einen Gegenpol zum derzeitigen „Mainstream“ von Individualität und Beliebigkeit. Denn wenn es darauf ankommt – beispielsweise im Vorfeld eines Leistungsvergleichs – stehen die Beroder Sänger „wie ein Mann“ als Kollektiv zusammen und scheuen dann keine Mühen, um gemeinsam das avisierte Ziel zu erreichen. Man kann den Sängern und ihrem kongenialen Chorleiter nur wünschen, dass dieser Teamgeist noch lange andauert!

Wer sich von der Leistungsfähigkeit des Männerchor „Liederkranz“ Berod überzeugen möchte, hat dazu bald Gelegenheit: Im Rahmen der „Limburger Chornacht“ ist der Männerchor am Samstag, 16.07. 2016, (jeweils 20:00 Uhr und 22:00 Uhr) im Museumshof, in der Nähe des Domes, zu hören.

Chorprobe

Immer Dienstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Berod

Aktuelle Infos vom Beroder Männerchor:

Besuchen Sie uns doch mal

  • 10. März: Konzert in Rosenheim (Kirche Nauroth)

  • 23. März: Konzert in Berod (Kirche)

  • 26. Mai: Sakraler Chorwettbewerb in Erbach/Taunus

  • 02. Oktober: Oktoberfest in Berod

  • 27. Oktober: Konzert in Leuterod