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Berichte aus vergangenen Tagen
13.11.2016 - Verdiente Sänger geehrt

von links: Gruppenvorsitzender Ost Richard Müller, Vorsitzender MGV Berod Franz-Bernhard Zeis, Geschäftsführer Sängergruppe Ost Hermann Josef Steinebach und die Jubilare Ewald Zeis, Manfred Will und Norbert Reichwein

Sängerehrung

Am Sonntag, den 13. November 2016 wurden im Rahmen der Ehrungsfeier der Sängergruppe „Westerwald Ost“ in Girod auch 3 verdiente Mitglieder des MGV „Liederkranz Berod“ für ihre 50-jährige Sängertätigkeit ausgezeichnet:
Norbert Reichwein sang zunächst in seinem Heimatchor „Waldeslust“ Heilberscheid. Der Liebe wegen verschlug es ihn nach Berod. Und hier blieb ihm keine andere Wahl, als sich nach der Hochzeit flott in unseren Chor zu integrieren. Seither singt er im 1.Bass ganz vorne in der ersten Reihe. Neben dem Chorgesang ist Fußball sein 2.großes Hobby. Auch hier war Norbert in Heilberscheid und beim SV Berod aktiver Spieler.
Manfred Will trat ebenfalls als Jugendlicher in unseren Chor ein. Genau wie sein Vater Ewald singt er im 1. Tenor und ist uns ein überaus zuverlässiger Sänger, der auf Grund seiner soliden stimmlichen Fähigkeiten in den wöchentlichen Proben und natürlich bei unseren Auftritten mitprägend für den Beroder Chorklang ist. Verantwortung übernahm er eine Zeitlang als Vorstandsmitglied. Auch heute ist Manfred Will uns ein treuer Helfer, wenn es wieder mal gilt eine Veranstaltung vor oder nachzubereiten.
Ewald Zeis stammt aus Zehnhausen und schloss sich –wie viele Männer aus dem kleinen Nachbardorf - beizeiten dem Liederkranz Berod an. Von Beginn an singt Ewald im II. Tenor und steht als unser II. Vorsitzender seit über 40 Jahren seinen Mann. Er ist ein wahrhaftiger Aktivposten unseres Chores, da ihm keine Arbeit zu viel ist. Immer auf das Wohl des Vereins bedacht, opfert er unzählige Stunden für den Verein.

05.11.2016 - 5. Meisterchortitel für Beroder Männerchor

Nunmehr schon zum 5. Male in Folge (nach 1997,2001,2006 und 2011) konnte der Männerchor aus Berod beim 44. Meisterchorsingen in Wissen/Sieg am 1. Novemberwochenende den begehrten Titel des Chorverbandes Rheinland-Pfalz erringen. Das Leistungssingen fand in der Halle eines ehemaligen Wissener Stahl-Walzwerkes, das zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde, statt.
Die dreiköpfige Fachjury (Claudia Rübben- Laux, Gerd Zellmann und Michael Rinscheid) bewertete alle vier Stücke mit der Höchstnote „sehr gut“ (21-25 Punkte). Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Wahlpflichtstück: „Bushes and Briars“ von Ralph Vaughan Williams (23 Punkte)
Originalkomposition: „Gryning vid havet“ von Hugo Alfén (22 Punkte)
Frei wählbares Werk: „Engel“ von Rammstein (23 Punkte)
Deutsches Volkslied „Schöne Nacht“ von Wilhelm Nagel (22,33 Punkte)

Der Auftritt war für die am Leistungssingen beteiligten Chöre wirkliche Schwerstarbeit, also dem Charakter eines ehemaligen Stahlwerkes durchaus angemessen. Denn die heikle Bühnenakustik erwies sich als absolut trocken und stumpf, sodass bei Sängerinnen und Sängern ein Höchstmaß an stimmlicher Präsenz und ein gutes chorisches Gehör gefragt waren.
Das schwedische Chorwerk „Gryning vid havet“ (Morgendämmerung am Meer) wurde speziell für dieses Leistungssingen von Mario Siry neu einstudiert. Nach der Generalprobe in der Beroder Kirche - dort hatte man das Stück 14 Tage vorher im Rahmen eines geistlichen Abends erstmalig vor Publikum gesungen – kam es beim Meisterchorsingen zur Uraufführung und wurde gleich mit „sehr gut“ bewertet. Eine bemerkenswerte Leistung von Chor und Dirigent (Mario Siry)!
Insgesamt lobten die Juroren durchweg die Klanghomogenität des Chores (37 Sänger) sowie die insgesamt stimmungsvolle und ausdrucksstarke Interpretation aller zum Vortrag kommenden Werke.

Unbestritten ist dies wiederum ein besonderer Verdienst von Mario Siry, der den Beroder Männerchor seit dessen erstmaliger Teilnahme am Meisterchorsingen (1997) in vielen Jahren zu einem beispielhaften Klangkörper geformt hat, der die unterschiedlichsten musikalischen Genres ausdrucksstark und stilecht präsentieren kann.
In der Endabrechnung erreichte Berod von insgesamt 9 teilnehmenden Chören – einem Ensemble wurde der Titel nicht zuerkannt – die dritthöchste Punktzahl, unmittelbar hinter dem Männerchor aus Plaidt (Ltg. Jürgen Faßbender) und dem Erstplatzierten „Sonntags Chor“, einem rheinland-pfälzischen Auswahlensemble, welches ebenfalls unter der Leitung von Mario Siry steht.
Nach Wertungsbekanntgabe feierten die Beroder zusammen mit ihren Westerwälder Sangesfreunden aus Gackenbach im Foyer des „kulturWERKS“ das Erreichen des Titels mit dem ein oder anderen Glas Bier und natürlich mit ein paar stimmgewaltig vorgetragenen Männerchorhighlights.

16.07.2016 - MGV Berod gastierte auf der 7. Limburger Chornacht

Die Männer vom MGV Berod gastierten auf Einladung des Männerchorensembles "Cantabile Limburg" (Ltg. Jürgen Faßbender) am 16. Juli bei der 7. Limburger Chornacht. Im Museumshof in der Nähe des Doms hat der Beroder "Liederkranz" zweimal ein etwa halbstündiges Konzert geben und dort sein aktuelles Repertoire zu Gehör gebracht. Die Limburger Chornacht ist weit über die Grenzen der Domstadt bekannt und lockt jährlich viele Hundert Zuhörer anspruchsvoller Chormusik nach Limburg.

11.06.2016 - Klassensieg für Berod beim 1. Limburger Männerchorfestival in Limburg

Berod Überraschungssieger in der großen Männerchorklasse

1.Platz und Golddiplom beim Limburger Männerchorfestival
Das hätten sich die Sänger des MGV Berod und ihr umtriebiger Chorleiter Mario Siry in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft: Punktgleich mit einem der ganz Großen in der deutschen Männerchorszene, nämlich der Harmonie Lindenholzhausen, den 1. Platz bei einem Chorwettbewerb zu belegen. Dieser Traum wurde jetzt beim 1. Limburger Männerchorfestival Wirklichkeit. In der dortigen Stadthalle fand nämlich das 1. Männerchor Festival statt, bei dem rund 30 Chöre aus dem ganzen Bundesgebiet um Punkte und Diplome in den Sparten „Volkslieder- und Chorwettbewerb“ kämpften. Ausrichter dieses wohl einmaligen Männerchorwettbewerbes war der ebenfalls weithin bekannte Chor „Cäcilia“ Lindenholzhausen.

Gut vorbereitet, aber eigentlich –ob der starken Konkurrenz- ohne größere Ambitionen, fuhren die Beroder Sänger in die Domstadt, um sich im Feld „Große Männerchöre ab 35 Sänger“ möglichst achtbar zu schlagen. Die Konkurrenz war nämlich allein schon zahlenmäßig dem MGV Berod, der an diesem Tag mit 42 Aktiven auftrat, bei weitem überlegen. So startete die „Harmonie“ Lindenholzhausen mit rund 80 Sängern und auch die übrigen Mitbewerber aus dem Saarland (Saarknappenchor), aus Nordrhein-Westfalen (Sangeslust Hünsborn) sowie ein weiterer hessischer Chor aus Somborn brachten allesamt mehr Sänger auf die Bühne. Doch Berod behauptete sich in diesem erlesenen Quintett hervorragend: Für seinen Vortragsblock erhielt der MGV „Liederkranz“ die Gesamtnote 22,7 und wurde mit der renommierten „Harmonie“ Lindenholzhausen punktgleich zum Sieger in der großen Männerchorklasse gekürt – wahrhaftig eine kleine Sensation!

Für diese Bewertung zuständig war eine anerkannte Fachjury, die das Genre Männerchor bestens einzuschätzen und zu beurteilen vermag: Jürgen Faßbender und Jan Schumacher aus Limburg, Michael Blume aus Siegen und Dion Ritten aus Kerkrade in den Niederlanden.

Mario Siry, Chorleiter des MGV Berod, hatte einen interessanten Programmblock aus klassischem und zeitgenössischem Liedgut für diesen Wettbewerb zusammengestellt: Der vom englischen Spätromantiker R.Vaughan Williams stammende Chorsatz des britischen Volksliedes „Bushes and Briars“ ist die jüngste Neueinstudierung des Beroder Chores. Der „Chorklassiker“ von Mathieu Neumann „Abschied“ gehört zum festen Repertoire der Beroder, ebenso wie das zeitgenössische Werk „Meine alte Schiffsuhr“ von Peter Suitner, dessen Textgrundlage ein hintergründig-humorvolles Ringelnatz-Gedicht bildet. Als Abschluss wurde ausschreibungsgemäß ein Silcher-Lied gefordert. Mit seiner mitreißenden Interpretation des „Oberschwäbischen Tanzliedchens“ überzeugte der Beroder Männerchor das Publikum in der voll besetzten Josef-Kohlmaier-Halle gleichermaßen wie die aufmerksam lauschenden Juroren.

Angekündigt als „Dorfchor aus dem schönen Westerwald“ beeindruckten die Männer aus Berod und Umgebung (den Chor verstärken seit Jahren auch leistungsfähige Stimmen aus der Region) jedenfalls die Jury so stark, dass es in der Endabrechnung für eine Erstplatzierung, punktgleich mit dem „großen Bruder“ aus Lindenholzhausen, reichte. Interessant ist, dass auch allen übrigen Mitkonkurrenten in der sogenannten „Königsklasse“ ebenfalls ein Golddiplom zugesprochen wurde und der Punktabstand untereinander sich im Zehntelbereich abspielte, was für die Leistungsdichte der angetretenen Wettbewerbschöre spricht.

Ganz explizit würdigten vor allem die Juroren Schumacher und Ritten am Vortrag des Beroder Männerchores die Strahlkraft in den Tenören, die musikalisch-geschmeidige Interpretation der einzelnen Stücke, der mal kraftvoll , mal weich - beinahe zart – klingende Männersound. Dies drückt sich in deren Wertungen aus, wo sie häufig 23 von 25 möglichen Punkten in den Sparten „technische und künstlerische Ausführung“ vermerken. Und dafür ist einzig und allein Chorleiter Mario Siry verantwortlich, der in nunmehr 20 Jahren aus einem „Dorfchor“ einen wirklich flexiblen Klangkörper geformt hat, der aufgrund seines Stimmenpotenzials in der Lage ist, zentrale Werke aus verschiedenen Epochen der Männerchorliteratur stilecht aufzuführen. Der MGV „Liederkranz“ bildet mit seiner Leistungsorientierung damit ganz bewusst einen Gegenpol zum derzeitigen „Mainstream“ von Individualität und Beliebigkeit. Denn wenn es darauf ankommt – beispielsweise im Vorfeld eines Leistungsvergleichs – stehen die Beroder Sänger „wie ein Mann“ als Kollektiv zusammen und scheuen dann keine Mühen, um gemeinsam das avisierte Ziel zu erreichen. Man kann den Sängern und ihrem kongenialen Chorleiter nur wünschen, dass dieser Teamgeist noch lange andauert!

Wer sich von der Leistungsfähigkeit des MGV „Liederkranz“ Berod überzeugen möchte, hat dazu bald Gelegenheit: Im Rahmen der „Limburger Chornacht“ ist der Männerchor am Samstag, 16.07. 2016, (jeweils 20:00 Uhr und 22:00 Uhr) im Museumshof, in der Nähe des Domes, zu hören.

28.05.2016 - Beroder Männer zu Gast beim Chorfest in Stuttgart

Als einer von rund 400 Chören präsentierte sich der Männerchor „Liederkranz“ Berod beim Ende Mai stattfinden Deutschen Chorfest , das unter dem Motto „Stuttgart ist ganz Chor!“ in der Baden-Württembergischen Metropole stattfand.

Auf der Open-Air-Bühne am Schlossplatz verstärkten die 36 Aktiven, ganz vorne in der ersten Reihe, den Part der Männerchöre beim Gemeinschaftskonzert „Wir sind Rheinland-Pfalz“ mit rund 2 000 Sängerinnen und Sängern, bei dem sich unser Bundesland als Land der Burgen, des Weines und des Gesangs einem großen Publikum – auch medienwirksam mit aufgespannten orangefarbenen Regenschirmen inszeniert - zeigte. Die Bühnenshow des Chorverbandes wurde nämlich vom SWR aufgezeichnet und im Abendprogramm ausgestrahlt.

Nach dem Bühnenprogramm ging`s für die Beroder Sänger gleich weiter: Zunächst mit einer von Chorleiter Mario Siry angesetzten „Open-Air-Intensivprobe“ im Park hinter dem Stadtschloss, wobei der ein oder andere Zaungast stehenblieb und dem engagierten Gesang lauschte. Mit dem Bus fuhren danach die Sänger samt Anhang zur Lutherkirche nach Bad Cannstatt. Hier bot der MGV Berod im gut gefüllten Kirchenschiff dem interessierten Publikum einen kleinen Querschnitt aus seinem derzeitigen Programm: Geistliche Chorliteratur (Ubi Caritas von Ola Gjeilo/Ave Maria von Rheinberger) wechselten sich ab mit klassischer romantischer Chorliteratur aus der Feder von Matthieu Neumann (Abschied) und August Kern (Abendlied). Auch das flotte Spiritual „Soon ah will be done“ im Satz von William Dawson verfehlte beim Publikum nicht seine Wirkung. Denn der Gesang des Beroder Chores wurde mit langanhaltendem Applaus bedacht. Der unter den Zuhörern anwesende Präsident des rheinland-pfälzischen Chorverbandes, Karl Wolff, war von der Präsenz des Beroder Männerchores sichtlich angetan: „Ihr habt mit Eurem klangvollen Vortrag das Genre Männerchor bestens bedient und damit unseren Landesverband bereits zum 3. Mal bei einem deutschen Chorfest hervorragend präsentiert.“

Natürlich kam bei der Fahrt auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Nach den anstrengenden Auftritten wurde im Stuttgarter Brauhaus zünftig zu Abend gegessen und auch das Schankbier auf seine Tauglichkeit geprüft. Da dauerte es nicht lange, bis Mario Siry die ersten Lieder intonierte und die Beroder Sänger sich beim Spontankonzert mit zwei anderen Gastchören von der Schwäbischen Alb und aus dem Südschwarzwald im voll besetzten Brauhaus in der musikalischen Unterhaltung der Gäste abwechselten.

Am zweiten Tag stand am Vormittag noch eine sehr interessante Stadtführung auf dem Programm, die von Sängern und Begleitmannschaft gleichermaßen gut angenommen und - ob ihres Informationswertes – mit viel Lob bedacht wurde.

Nach den zwei „Stuttgarter Tagen“ waren sich Sänger und Mitreisende bei der Rückfahrt in den Westerwald einig: „Auch beim 4. Deutschen Chorfest wollen wir gerne wieder aktiv mit dabei sein.“

21.11.2015 - Vocalkonzert "Liederkranz Berod trifft Freunde..."

Am Samstag, dem 21. November 2015 hieß es mal wieder „Liederkranz Berod trifft Freunde…“ Mit einem Vokalkonzert der besonderen Art hat der Männerchor an die erfolgreichen Veranstaltungen der letzten Jahre angeknüpft und dazu alle interessierten Freundinnen und Freunde anspruchsvoller und unterhaltsamer Chormusik in die Sport- und Kulturhalle nach Wallmerod eingeladen.

Es war wieder eine gelungene Mischung aus Klassik und Moderne, mit dem die Männer aus Berod ihre Gäste bestens unterhalten haben. Garanten dafür waren die Ensembles, die an diesem Abend dem Publikum die ganze Bandbreite qualitativ hochwertiger Vokalmusik präsentierten: „Ensemble Vocapella“, „Stimmalarm“ und „Choryfeen“ hießen die musikalischen Botschafter des Abends. Dass der Beroder Männerchor ebenfalls einen Querschnitt seines Könnens darbot, ist selbstverständlich!

Hier einige Informationen über unsere Gäste:

Ensemble Vocapella Limburg

Das Ensemble Vocapella Limburg besteht aus jungen Männern aus der Region Limburg, die ihre gemeinsamen musikalischen Wurzeln bei den Limburger Domsingknaben haben und sich unter der Leitung von Tristan Meister dem anspruchsvollen Männerchorgesang widmen. Zu ersten Proben fanden sich die Mitglieder im Jahr 2007 zusammen. Ein Jahr später folgten der offizielle Vereinsname und erste öffentliche Auftritte, die zunächst schwerpunktmäßig in der Heimatregion des Ensembles stattfanden. Mittlerweile hat sich der Chor einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet und wird regelmäßig zu Konzert- und Gottesdienstgestaltungen im In- und Ausland eingeladen. Konzertreisen führten die Sänger bereits nach Brasilien, Argentinien, Paraguay, Ungarn, Belgien und durch ganz Deutschland. 2012 fand die Produktion und Veröffentlichung der ersten CD mit romantischer Männerchorliteratur unter dem Titel “In der Ferne” statt. Ausschnitte der CD wurden bei Radiosendungen bereits im NDR, SR, WDR und HR gespielt und besprochen.

Im März 2013 nahmen die Sänger am 14. Internationalen Chorwettbewerb in Budapest teil, bei dem sie Kategoriesieger mit einem 1. Preis und Golddiplom wurden. Im November 2013 gewann der Chor mit hervorragendem Erfolg den Hessischen Chorwettbewerb mit der höchsten Gesamtpunktzahl, die im Rahmen des Wettbewerbs verliehen wurde. Beim 9. Deutschen Chorwettbewerb in Weimar wurde das Ensemble Vocapella Limburg im Mai 2014 erneut Kategoriesieger und 1. Preisträger. Zusätzlich hat der Chor einen Sonderpreis für die hervorragende Interpretation eines zeitgenössischen Werkes sowie eine CD-Produktion beim Label Rondeau Production gewonnen.

Das Repertoire des jungen Männervokalensembles umfasst geistliche und weltliche Männerchorliteratur nahezu aller Epochen. Es erstreckt sich von Werken der Renaissance von Hassler oder Palestrina über romantische Kompositionen von Schubert, Schumann und Mendelssohn bis hin zu zeitgenössischen Werken und Arrangements, wobei auch das traditionelle Volkslied einen hohen Stellenwert im Programm des Chores einnimmt.

Ensemble Vocapella Limburg ist nach collegium vocale limburg, Ensemble Rossignol, Cantabile Limburg und Camerata Musica Limburg das fünfte Ensemble, das die Tradition der Männerkammerchöre ehemaliger Limburger Domsingknaben fortführt.

ChoryFeen Staudt

Seit 2009 treffen sich die ChoryFeen Staudt unter der Leitung der gebürtigen Amerikanerin Jessica Burggraf. Ursprünglich als Projektchor gegründet, erfolgt 2011 der Eintrag ins Vereinsregister. Der Zuwachs ist enorm und so gibt es 2015 bereits über 70 Mitglieder.

Als reiner Frauenchor singen die Choryfeen überwiegend Pop- und Rocktitel, sowie Gospels und Spirituals. Seit 2012 darf sich der Chor mit dem im Rahmen eines Leistungssingens vom Chorverband Rheinland-Pfalz erworbenen Titel „Leistungschor Pop/Gospel/Jazz“ schmücken. Im Jahr 2015 erreichte der Erfolg einen neuen Höhepunkt mit der Goldwertung und dem Klassensieg (F1, 40+) im Rahmen eines Volksliederwettbewerbs in Neudorf. Hier glänzten die ChroryFeen mit ungewöhnlichen Beiträgen in Form von neu arrangierten Schlagern und modernen Volksliedern.

Herz und Seele der Choryfeen ist Jessica Burggraf. Sie stammt aus Kentucky (USA), hat Gesang, Oper/Musicals, Chorleitung und Pädagogik studiert. Sie schafft es, die Begeisterung für den Gesang zu wecken und die tollsten Töne aus den Choryfeen herauszuholen.

StimmAlarm Der ShowAct - Ensemble einmal anders

Sie sind in der Südpfalz zu Hause und deutschlandweit unterwegs.

Neben ihren eigenen Songs, aus dem Bereich moderner deutscher Rock-Schlager, stehen „Sixties“ und anspruchsvolle Popmusik auf dem Programm. Mit maßgeschneiderten Bühnenoutfits, mitreißenden Choreographien und akrobatischen Elementen begeistern sie ihr Publikum stets aufs Neue. Der musikalische Kopf des erfolgreichen Ensembles ist die Diplom Musikerin Nina Schromm. Alle Sängerinnen haben eine professionelle oder private Gesangsausbildung und machen seit Jahren Musik.

In einer Pressenotiz (Ludwigsburger Zeitung) heißt es:

„Das Ensemble StimmAlarm begeisterte.

Die musikalische Begabung merkte man den Akteurinnen bei jedem Ton und bei jeder Bewegung an. Ob in bunten Petticoat-Kleidern oder in betörenden Glitzerroben, sie verzauberten das Publikum. Das geschah immer stimmlich perfekt austariert und makellos choreographiert (…). Allen acht Sängerinnen merkte man den Spaß an der Sache an; sie bilden zwar eine Einheit, doch jede Stimme war anders. Dadurch entstand ein facettenreiches Klangerlebnis.“

10.07.2015 - Gleich zwei Mal Gold für Beroder Männerchor

Doppelten Grund zur Freude haben die rund 40 Sänger und ihr Chorleiter Mario Siry, denn bei 2 Wettbewerben im Abstand von nur 14 Tagen ging der Beroder Chor jeweils als Sieger „vom Platz“.

Beim Sakralen Chorwettbewerb in Unterschönmattenwag (südlicher Odenwald) errang der Chor ein Golddiplom in der Klasse M2 (35 – 49 Stimmen) und wurde gleichzeitig Sieger in dieser Klasse. Im badischen Graben-Neudorf siegten die Beroder ebenfalls in ihrer Klasse (M2A: 40 – 49 Stimmen), erhielten für ihre Leistung ein Golddiplom und wurden zudem noch mit der Tageshöchstwertung (Sonderklasse ausgenommen) des gesamten Wettbewerbes bedacht.

In einer intensiven, etwa halbjährigen Probephase hatten sich die Sänger unter ihrem Chorleiter Mario Siry auf die beiden Leistungssingen speziell vorbereitet. Siry`s Ziel war es nämlich, gleich zwei Neueinstudierungen im Wettbewerbsprogramm zu präsentieren: Das aus der Feder des zeitgenössischen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo stammende „Ubi Caritas“ ist ein höchst anspruchsvolles Chorwerk, das mit gregorianischen Choralelementen durchsetzt ist und zudem schwierige Harmoniewechsel in sich birgt, die vom Chorsänger neben stimmlicher Präsenz vor allem ein gutes Gehör abverlangen. Als zweites geistliches Stück wählte Siry das bekannte „Rheinberger - Ave Maria“ aus der Hochromantik für den Beroder Chor aus. Für den Sakralen Wettbewerb kam als drittes Chorwerk noch „Abschied“ von Matthieu Neumann, ebenfalls einem bekannten Vertreter der Romantik, hinzu.

Das Programm für den „weltlichen“ Wettbewerb in Neudorf gestaltete sich wie folgt: „Ubi Caritas“, „Abschied“ und als wirksamer Kontrast „Engel“ von der Deutschrockgruppe Rammstein, im Chorsatz von Oliver Gies.

Wer sich als Männerchor heute mit anderen Chören bei Wettbewerben messen will, muss gut gewappnet sein! Denn die dezimierte Anzahl dieser Chorgattung führt unweigerlich zu einer hohen Leistungsdichte in der Spitze. Will heißen: Ensembles, die den direkten Vergleich mit anderen Chören suchen, treffen in der Regel auf sehr gut vorbereitete Gegner in ihrer Chorgattung und Chorklasse.

Diese Einschätzung bestätigte sich bei beiden Wettbewerben. In Schönmattenwag waren dies die Männerchöre aus Erbach/Taunus, aus Wirges und aus Viernheim. In der Endabrechnung lag Berod nämlich (nur) 0,5 Punkte vor dem Zweitplatzierten, dem MGV „Eintracht“ Erbach (Silberdiplom). Glatte 22,0 Punkte reichten den Berodern allerdings zum Golddiplom, zum Klassensieg und zur dritthöchsten Wertung des gesamten Sakralen Chorwettbewerbs (24 teilnehmende Chöre insgesamt). Verantwortlich für diese Wertung war eine anerkannte Fachjury, die aus einem dreiköpfigen Team bestand: Uwe Henkhaus (Deutschland), Reijo Kekkonen (Finnland) und Joseph-Müller Büsche (Schweiz).

Auch beim 2. Wettbewerbsbesuch traf man in der Klasse M2 A auf zwei starke Männerchöre, nämlich auf den unter der Leitung von Matthias Schmidt stehenden MGV Concordia Münchholzhausen (aus der Nähe von Wetzlar) und auf den benachbarten Westerwälder Chor MGV Eintracht Nentershausen (Chorleiter Jens Röth). Beide Chöre erhielten vom Preisrichter Michael Rinscheid für ihren Vortrag ein Golddiplom mit jeweils 23,41 Punkten – Berod hatte aber auch hier mit 23,83 Punkten wiederum die Nase vorn! Besonders der Vortrag des romantischen Chorwerkes „Abschied“ gefiel dem Juror wohl besonders: 24 von 25 möglichen Punkten waren hier Lohn für ausgewogenen Chorklang und künstlerische Ausführung.

Dass sich der Beroder Männerchor bei beiden Wettbewerben so exzellent präsentieren konnte, kommt nicht von ungefähr. Mit Mario Siry steht dem Chor nämlich ein musikalischen Vollprofi als musikalischer Leiter zur Verfügung, der nicht nur das ganze methodische Repertoire effektiver Stimmbildung und Chorleitung beherrscht sondern auch über ein hohes Maß an Empathie und positiver Lockerheit verfügt, die Laiensänger dazu antreibt, in der Probe und beim Auftritt mit Freude bei der Sache zu sein. Am Erfolg haben natürlich die Beroder Sänger selbst ebensolchen Anteil: Die wohldosierte Mischung aus jungen Gesangstalenten und erfahrenen Stimmen, das gesunde Altersspektrum und nicht zuletzt die immer konzentrierte, emotionale Bühnenpräsenz machen es aus, dass der MGV „Liederkranz“ Berod eben ein echter Wettbewerbschor ist.

29.05.2014 - MGV Berod beim Deutschen Chorwettbewerb

Um es vorwegzunehmen: Enttäuscht waren die Sänger schon bei Bekanntgabe der Wertung auf dem Theaterplatz in Weimar. Denn das avisierte Ziel nicht Letzter in der Gruppe C1 (Männerchöre ab 32 Mitwirkende) zu werden, hatte man leider mit nur 0,2 bzw. 0,6 Punkten Abstand zu den beiden Nächstplatzierten verpasst. Schade! Dabei war der Beroder Männerchor nach seinem Auftritt in der voll besetzten Weimarhalle vor rund 1 500 Zuhörern mit kräftigem Applaus und vielen positiven Rückmeldungen aus Fachkreisen bedacht worden. Da schmerzte es schon, dass die beiden vergleichbaren Amateurchöre "Liederkranz" Cleeberg (Hessen: 19,2 Pkt.) und "Bergeshall" Neger (Nordrhein-Westfalen: 19,6 Pkt.) mit hauchdünnem Vorsprung am "Liederkarnz" Berod (Rheinland-Pfalz: 19,0 Pkt.) vorbeizogen.

Dass man gegen die übrigen Auswahlensembles, den "Monteverdi" Männerchor aus Würzburg, den Männerchor "Cäcilia" Lindenholzhausen und die "Liedertafel" (Auswahlmännerchor aus Rheinland-Pfalz, Ltg. Jürgen Faßbender) keine Chance hatte, wusste man schon im Vorfeld.

Natürlich war allein schon die Teilnahme an der Endausscheidung der besten Deutschen Chöre für den gestandenen traditionellen Männerchor aus Berod eine besondere Leistung und Auszeichnung. Als einer der ganz wenigen "echten" Amateurchöre - der Trend geht bei Wettbewerben solchen Kalibers ganz offensichtlich in Richtung ambitionierte Auswahlchöre - konnten die 46 Sänger im Alter von 17 bis 86 (!) Jahren aus Berod unter Leitung von Mario Siry das folgende anspruchsvolle Programm der fünfköpfigen Fachjury präsentieren: O regem coeli (Vokalpolyphonie aus der Renaissance), Abschied (romantisches Chorwerk), Meine alte Schiffsuhr (moderner Wahlpflichtchor), Oberschwäbisches Tanzliedchen (strophisches Volkslied) und Engel (Chorsatz von Oliver Gies der Deutschen Rockband "Rammstein").

Unmittelbar nach ihrem Auftritt waren sich alle Beroder Aktiven einig: "Mehr geht nicht!" Dass es dann letztlich nicht zu einer etwas besseren Platzierung reichte, mag auch an der Äußerung des Vorsitzenden der Jury, Michael Blume (Siegen), gelegen haben: "Das Rock-Stück `Engel` kann man mit einem Männerchor nicht singen…" Dabei hatte Mario Siry diesen Song ganz bewusst - und das mit vollem Risiko - ins Programm mit aufgenommen, um einmal mehr zu demonstrieren, dass ein moderner Männerchor auch diese Art Literatur stilecht aufführen kann! Doch diese Meinung wurde (leider) vom Preisgericht nicht adäquat belohnt.

Unabhängig vom Ergebnis war es für den Beroder Männerchor ein total überzeugender Auftritt, der nicht nur die nach Weimar mitgereisten Fans vollauf begeisterte. Auch das kulturelle und gesellige Beiprogramm des MGV Berod kam bei den Sängern und dem Verein freundschaftlich verbundenen Gästen durchaus positiv an. Ebenso beeindruckten natürlich die vielen Chöre aus allen Teilen der Republik, die Weimar eine Woche lang zum "Mekka" des Chorgesangs machten. Vorstand, Chor und Chorleiter sollten daher nicht lange dem Ergebnis nachtrauern, sondern gestärkt nach vorne blicken und den eingeschlagenen Weg des modernen Männerchorgesangs unbedingt weiter verfolgen. Denn eines haben die Aktiven auf ihrem Weg nach Weimar verinnerlichen können: Mit konsequentem Training, Freude und Passion am Chorgesang kann man große Ziele verfolgen, auch wenn dabei nicht immer der Lorbeerkranz winkt…

In seinem Dankesbrief an den MGV Berod schreibt der Präsident des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz, Peter Stieber, deshalb zu Recht: "Sie haben dazu beigetragen, dass sich Rheinland-Pfalz als wahrhaft sangesfreudiges Land präsentieren konnte."

03.12.2013 - MGV Berod darf zum Deutschen Chorwettbewerb nach Weimar

MGV Berod darf zum Deutschen Chorwettbewerb !

Nun ist es offiziell: Der Männergesangverein Liederkranz Berod wird im kommenden Jahr am deutschen Chorwettbewerb teilnehmen. Auf die "erlösende Nachricht" hatten die Beroder Sänger rund zwei Monate lang warten müssen. Denn nach ihrem tollen Auftritt beim Landeschorwettbewerb in Plaidt hatte man den Sängern mit Chorleiter Mario Siry eine Teilnahme in Aussicht gestellt. Neben der von Jürgen Faßbender geleiteten "Liedertafel" wird der Beroder Chor nun als zweiter Verein in der Sparte C2 "Männerchöre ab 32 Mitwirkende" die rheinland-pfälzischen Landesfarben in Weimar/Thüringen vertreten. Der renommierte , alle 4 Jahre ausgetragene Wettbewerb, ist eine Fördermaßnahme des deutschen Musikrates für Chormusik in der Bundesrepublik Deutschland. Leistungsvergleich und Begegnung geben den Chören bei dieser Veranstaltung Gelegenheit, ihr musikalisches Können zu überprüfen. Somit ist der Deutsche Chorwettbewerb das Forum für die Chorkunst in Deutschland.

Dass man sich als gestandener Dorfchor - neben zahlreichen ambitionierten semiprofessionellen Ensembles - Ende Mai 2014 in der Stadt der deutschen Dichterfürsten der fachkundigen Jury und einem hochinteressierten Publikum präsentieren darf, ist wohl ein einmaliges Highlight in der Vereinsgeschichte des MGV Liederkranz.

Zu Beginn des nächsten Jahres werden sich die rund 40 Sänger mit ihrem "Chefdirigenten" Mario Siry ganz gezielt auf diesen Auftritt vorbereiten.

21.09.2013 - MGV Berod erhält Option für den Deutschen Chorwettbewerb

Beim 9.Landeschorwettbewerb, der am 21. und 22. September in der Hummerich-Halle Plaidt stattfand, konnte sich der von Mario Siry geleitete Beroder Männerchor inmitten zahlreicher Auswahlensembles prächtig in Szene setzten:

Mit 22,4 Punkten belegten die Sänger des MGV Berod in der Klasse „Männerchöre ab 32 Mitwirkende“ den 2. Platz – ganz knapp, nämlich nur 0,2 Punkte! - hinter dem Auswahlmännerchor „Liedertafel“ unter der Leitung von Jürgen Faßbender. Obwohl dieser Chor sich als Erstplatzierter automatisch für den im kommenden Jahr in Weimar stattfindenden Deutschen Chorwettbewerb qualifizieren konnte, erhielt der Chor aus Berod von der Fachjury , aufgrund seiner bemerkenswerten Leistung, eine Option für die Teilnahme zugesprochen. Diese Variante kommt dann zum Tragen, wenn sich nicht aus allen 16 Bundesländern Männerchöre entsprechend qualifizieren können, wovon man aber ausgehen kann. Dennoch müssen die Beroder sich noch bis Mitte November in Geduld üben. Erst dann bekommen sie das endgültige Signal, ob sie in der „Stadt der deutschen Dichterfürsten“ ihre Gesangskultur präsentieren dürfen.

Neben dem in derselben Chorklasse angetretenen - und drittplatzierten - MGV Eintracht Rosenheim nahm der MGV Berod als einziger gewachsener „Dorfchor“ am renommierten Wettbewerb teil, der alle vier Jahre vom Landesmusikrat durchgeführt und insbesondere vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur unterstützt wird. Auch in diesem Jahr war die Teilnehmerliste mit Auswahlchören aus allen Teilen des Landes gespickt. Umso bemerkenswerter ist es, dass der MGV Berod von den insgesamt 21 teilnehmenden Chören die vierthöchste Wertung von der fünfköpfigen Jury ( u.a. Prof. Mathias Breitschaft, Prof. Dr. Bernd Englbrecht und Prof. Klaus-Jürgen Etzold ) zugesprochen bekam! Mit ihrem Wettbewerbsprogramm „ O regem coeli“ ( Tomás Luis de Victoria ), „Abschied“ ( Mathieu Neumann ), „Oberschwäbisches Tanzliedchen“ ( Friedrich Silcher ) und dem Wahlpflichtstück „Meine alte Schiffsuhr“ ( Peter Suitner ) überzeugte Chorleiter Mario Siry mit seinen Männern durch Stiltreue, und transparente Textinterpretation der jeweiligen Stücke, durch genaue Intonation und insbesondere durch jenen unverwechselbaren „runden“ und sehr homogenen Chorklang, der mittlerweile zum Markenzeichen des MGV „Liederkranz“ geworden ist. Hier hatte Siry mit musikalischer Fachkompetenz und beispielhaftem persönlichem Einsatz in den zahlreichen „Trainingseinheiten“ der vergangenen Wochen ( durchweg probte der Chor zweimal wöchentlich ) wahrlich ganze Arbeit geleistet! Aber auch den rund 40 Sängern des Chores muss man großes Lob zollen: Mit Konzentration, Lernbereitschaft und Ausdauer ordneten sich alle dem Vorhaben „Landeschorwettbewerb“ unter, ohne jedoch Gemeinschaftsgeist und Geselligkeit innerhalb des Chores zu vernachlässigen. Deshalb trifft die im Programmheft ausgedruckte Feststellung für den MGV Berod uneingeschränkt zu: „Singen im Chor heißt: Einzelne bringen ihre Begabung und ihr Können in eine gemeinsame, künstlerische Leistung ein. Lust an der Musik, Lernbereitschaft und Disziplin sind dabei Voraussetzung für überzeugende Ergebnisse.“ Ganz in diesem Sinne will der MGV „Liederkranz“ Berod seinen Weg des leistungsorientierten Chorgesangs weiter beschreiten. Man darf ihm dazu für die Zukunft alles Gute wünschen – vor allem aber zunächst im Jahre 2014 eine verdiente Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb in Weimar!

03.09.2013 - Ehrung Ludwig Ehl für 60 Jahre Chorgesang

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Ludwig Ehl vom Vorstand des Beroder Männerchores für seine 60-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Ludwig Ehl stammt aus einer alteingesessenen Beroder Sängerfamilie, deren Name in den „tieferen Registern“ angesiedelt ist – außer Ludwig sind nämlich noch weitere vier Sänger mit demselben Familiennamen im II. Bass des Chores vereint. Vorsitzender Franz-Bernhard Zeis würdigte insbesondere die Verlässlichkeit, mit der Ludwig Ehl seit jeher für seinen Verein zur Stelle ist: „Als passionierter Sänger fühlst du dich unserem Männerchor in besonderer Weise verbunden. Kaum eine Gesangstunde verpasst du und bist immer zur Stelle, wenn du gebraucht wirst.“ Denn im Vorstand war Ludwig Ehl in den siebziger Jahren als Kassierer an verantwortlicher Stelle lange Zeit für den Chor aktiv.

Ludwig Ehl ist ein positives Beispiel dafür, dass Chorgesang verschiedene Sängergenerationen zusammenführt und dadurch das soziale Miteinander gestärkt und intensiviert wird. Deshalb appellierte der 1. Vorsitzende an die versammelte Sängerrunde: „Unser Chor braucht junge Sänger, aber auch alte, verdiente Sänger, die für Treue und Beharrlichkeit stehen – Werte, die dem modernen Zeitgeist heute vielfach leichtfertig geopfert werden.“

Im Namen aller Sänger überreichte Franz-Bernhard Zeis seinem Ehrenmitglied eine Dankesurkunde und ein Präsent. Darüber hinaus wird Ludwig Ehl im Rahmen der gemeinsamen Sängerehrung durch die Sängergruppe Ost des Chorverbandes Unterwesterwald zum Jahresende für seine 60-jährige Treue besonders ausgezeichnet.

25.05.2013 - Golddiplom und Kategoriesieg in Horbach

Im Buchfinkenland im unteren Westerwald scheint für Chorsänger ein besonders leistungsförderndes Klima zu herrschen: Jedenfalls haben die Männerstimmen aus Berod wiederholt bei den Horbacher Chortagen ein herausragendes Ergebnis erzielen können. Von den rund 30 teilnehmenden Chören, die am 25. Mai 2013 im Chorwettstreit gegeneinander antraten, errangen sie nämlich nicht nur in ihrer Gruppe den Kategoriesieg mit Golddiplom, sondern belegten im Gesamtklassement den 2. Platz.

In der leistungsdichten Klasse M 2 ( Männerchöre von 40 - 54 Sänger ) behaupteten sich die Sänger unter ihrem Dirigenten Mario Siry gegen die starke Konkurrenz der Männerchöre aus Heiligkreuzsteinach ( Rhein-Neckar-Kreis ), Gackenbach/Westerwald und Oberndorf aus dem hessischen Spessart. Vor allem die Bandbreite und differenzierte Darbietung des sehr anspruchsvollen, abwechslungsreichen Wettbewerbsprogramms, was gerade bei Männerchören nicht selbstverständlich ist, müssen die beiden kompetenten Wertungsrichter Prof. Klaus Etzold und Peter Habermann dazu bewogen haben, den Beroder Chor ganz oben an die Spitze des Wettbewerbs zu setzen. Denn beim Tagessieger "Pop Jazz Chor Wiesbaden" - gestartet in der Sparte "Populäre Musik" - handelt es sich offensichtlich um ein semiprofessionelles Ensemble.

Mario Siry hatte mit seinen Beroder Sängern in wochenlanger flexibler Probearbeit folgende Stücke als Wettbewerbsprogramm zusammengeschnürt:

1. O regem coeli - Vocalpolyphonie aus dem 16.Jhd. ( Tomás Luis da Victoria ),

2. Abschied - vierstimmiges romantisches Chorwerk von Mathieu Neumann,

3. Engel - Chorversion der deutschen Rockband "Rammstein" im Satz von Oliver Gies.

Die 42 Sänger des MGV zogen nicht nur in den Chorproben voll mit, sondern beeindruckten mit ihrem wirklich anspruchsvollen Vortragsblock Jury und Publikum gleichermaßen in der bis auf den letzten Platz besetzten Buchfinkenhalle. Mit voller Konzentration und der dazugehörenden Lockerheit konnte Mario Siry seinen Sängern jene ausgewogene Klangfülle entlocken, für die der Beroder Männerchor bekannt ist. Deshalb gab es vor allem nach dem Paradestück "Abschied" kräftigen Applaus, sogar von einem der beiden Preisrichter! Und nach der Präsentation des Pop-Stückes "Engel" tönten Bravo-Rufe durch den Konzertsaal.

Bei Bekanntgabe der Wertung im Festzelt stieg dann die Spannung merklich an, denn zwei der Mitkonkurrenten in der Klasse M2 bekamen ebenfalls ein Golddiplom von der Jury zugesprochen ( Gackenbach und Oberndorf ). Als der Kategoriesieg mit Golddiplom ( 23,1 Pkt. von 25 möglichen Pkt. ) für Berod schlussendlich feststand und man in der Punktzahl sogar die Männerchorklasse M1 ( über 55 Sänger ) deutlich überholt hatte, kannte der Jubel unter den Sängern keine Grenzen. Als Sonderpreis sprach die Jury dem MGV Berod zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines romantischen Chorwerkes zu und Mario Siry bekam selbstverständlich den verdienten 1. Dirigentenpreis ausgehändigt. Den Sieg feierte anschließend der harte Kern des Liederkranzes im Horbacher Festzelt fast so tüchtig wie die zahlreichen Anhänger der Champions-League Finalisten, die für ausgelassene Stimmung sorgten.

Der MGV Berod wird sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern mit seinem kongenialen Dirigenten und Motivator Mario Siry noch vor der Sommerpause ein modernes Chorwerk einstudieren, um gut gerüstet am 21. September in Plaidt beim Landeschorwettbewerb antreten zu können. Denn bekanntlich haben die Götter vor jeden Erfolg den Schweiß gesetzt…

10.07.2012 - MGV Berod ehrt Sängerlegenden

Beim schon traditionellen Abschlussgrillen in der letzten offiziellen Chorprobe vor der Sommerpause trafen sich aktive Sänger und fördernde Mitglieder, um die 1. Jahreshälfte in gemütlicher Runde zu beenden.

Im Rahmen dieser kleinen Feier wurden die beiden ältesten Sänger vereinsintern besonders geehrt: Paul Kaiser singt seit über 65 Jahren aktiv im MGV Berod und Heinz Ehl kann auf stolze 60 Jahre aktiven Chorgesang in seinem Heimatverein zurückblicken. Das sei wahrlich ein besonderer Grund, seine beiden Ehrenmitglieder einmal in den Blickpunkt zu rücken und Dank zu sagen für überaus engagierte Sangesbrüder, die mit ihren sonoren Bassstimmen auch im fortgeschrittenen Alter den Chor verstärkten, meinte Vorsitzender Franz-Bernhard Zeis, der damit die Leistung der beiden „Sängerlegenden“ würdigte und zugleich den Wunsch zum Ausdruck brachte, dass die Jubilare auch künftig – soweit es ihre Gesundheit erlaube- den Beroder Männerchor nach Kräften verstärken mögen. Denn Singen helfe nicht nur über manche Klippen des Alters hinweg, sondern halte Körper und Geist stets frisch, insbesondere der gemeinschaftlich gepflegte Chorgesang im MGV Berod, wo die unterschiedlichen Altersgruppen zur Zeit besonders gut miteinander harmonieren.

09.06.2012 - Berod nach Bremen nun auch auf dem Chorfest in Frankfurt vertreten

Bereits zum zweiten Mal - nach Bremen im Jahre 2008 - nahm der Beroder Männerchor als offizieller Vertreter des Chorverbandes Rheinland-Pfalz am Deutschen Chorfest teil.

Unter dem Motto "Frankfurt ist ganz Chor" strömten über 400 Chöre aus der gesamten Republik in die Mainmetropole, um vom 07.06. bis 10. 06. 2012 in 20 Konzertstätten und zahlreichen Kirchen gemeinsam zu konzertieren.

An gleich zwei offiziellen Konzerten war der MGV Berod vertreten: im großen Saal des Dominikanerklosters mit seiner brillanten Akustik und im zweitgrößten Frankfurter Gotteshaus, der evangelischen St. Katharinenkirche.

Vor dem zahlreich erschienenen Publikum präsentierten die Sänger unter ihrem Dirigenten Marion Siry ein eindrucksvolles geistlich-weltliches Konzertprogramm, das großen Anklang in der interessierten Zuhörerschaft fand. Vor allem mit dem romantischen Chorwerk "Abschied" (Matthieu Neumann) landete Siry einen nachhaltigen Treffer, konnte er hier doch mit kraftvoll-frischer Dynamik die Vorzüge des Beroder Männerchorsounds voll ausschöpfen.

Nach den beiden Auftritten blieb noch genügend Zeit, um das gesellige Miteinander rund um den Frankfurter Römer zu pflegen. Spontane Begegnungen mit Gastchören aus anderen Bundesländern oder auch das zufällige Zusammentreffen mit dem Präsidenten des Deutschen Chorverbandes, Henning Scherf (Bremen), werden den Beroder Sängern und ihrem mitgereisten Anhang sicherlich noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben.

19.11.2011 - Tolles Konzert aus unserer beliebten Konzertreihe

Unter diesem Motto stand ein bemerkenswertes Chorkonzert, das der Männerchor aus Berod mit drei weiteren namhaften Chören gestaltete. Die Interpreten haben mit einem breit gefächerten und sehr anspruchsvollen Repertoire die Freunde niveauvollen Chorgesanges drei Stunden lang aufs Allerbeste unterhalten. "Im Vordergrund soll heute Abend die gesungene Botschaft stehen. Wir wollen eindrucksvoll demonstrieren, wie vielseitig und facettenreich Chorgesang sein kann". Mit diesen Worten machte der Vorsitzende des Beroder Männerchores, Franz-Bernhard Zeis in seiner knappen und doch ausdrucksvollen Begrüßung der 350 Besucher in der Sport- und Kulturhalle von Wallmerod deutlich, auf was sich die Konzertgäste bei der dritten Ausgabe der Reihe "Liederkranz Berod trifft Freunde" freuen dürfen.

Die singenden Botschafter waren neben den Gastgebern, die von Mario Siry geleitet werden, der MGV "Frohsinn" Steinefrenz mit seinem Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes, das Vokalensemble "TonArt" mit Frank Hilgert (am Klavier Karl-Heinrich Meyer) und nicht zuletzt der Frauenkammerchor "Carpe diem" Limburg, der unter der musikalischen Leitung von Jürgen Faßbender steht und am Klavier von Gabriele Scholz begleitet wurde. Die Demonstration eindrucksvollen Chorgesang haben die Ensembles mit dem Anspruch auf Leistungsorientierung am Samstagabend in einer Weise zelebriert, wie sie bei derartigen Konzerten kaum besser hätte vorgestellt werden können. Andreas Zeis und Collin Schmidt führten als Moderatoren durch das herbstbunte a cappella Programm, das in einem herbstbunten Bühnenbild - in mystisches Licht getaucht - alle großen musikalischen Stilrichtungen beinhaltete und geeignet war, auch sehr hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Der Chorgesang war aber alles andere als mystisch-dunkel. Das ließ schon die "gnadenlose" Akustik in der Halle nicht zu. Will heißen, hier drang jeder Ton bis in die hintersten Reihen und forderte von allen Interpreten eine 100-prozentige Leistung.

Die war bei den Chören an diesen Abend selbstverständlich. Jedes Ensemble schöpfte aus seinem reichhaltigen Repertoire und war damit in seiner Gattung ein echter Botschafter des Chorgesanges. Es würde den Rahmen sprengen, an dieser Stelle die vielfältige Literatur aus fünf Jahrhunderten aufzuzählen. Die beiden Männerchöre aus Berod und Steinfrenz waren glänzende Vertreter der traditionellen Männerchorgesanges, die sich auch auf dem Gebiet zeitgenössischen Gesanges sicher bewegten. "TonArt" brillierte in Wallmerod souverän als überregional agierendes stimmlich sehr präsentes Ensemble mit einer glänzenden Vorstellung, und der Ruf von "Carpe diem", ein Frauenchor mit europäischem Format zu sein, spiegelte sich in der Wallmeroder Kulturhalle in einem berauschenden Auftritt der Limburger Damen wider. Franz-Bernhard Zeis hatte eingangs noch etwas versprochen: "Wenn es gilt, sind alle Sangesfreunde 100-prozentig mit dem Herzen dabei". Der Liederkranz Berod und die Freunde haben das Versprechen eingelöst.

06.11.2011 - MGV Liederkranz Berod zum 4. Male Meisterchor

Der MGV "Liederkranz" Berod war beim jüngsten Meisterchorsingen des Chorverbandes Rheinland-Pfalz mit weitem Abstand vor sieben renommierten Mitstreitern der beste Chor des Tages. Die Beroder Sänger mussten nach einem langen Tag des Chorgesanges unter der Leitung von Mario Siry als letzter Teilnehmer in der Endausscheidung zum Meisterchor in der Hummerich-Halle in Plaidt antreten. Das lange Warten gereichte nicht zum Nachteil. Am Ende standen die Mannen aus Berod als strahlende Sieger da.

Vier Werke waren von jedem Chor vorzutragen. Beim MGV "Liederkranz" Berod waren das als Wahlpflichtchorwerk "O regem coeli", als Selbstwahlchorwerk "Abschied", als Deutsches, strophisches Volkslied "Oberschwäbisches Tanzliedchen" und als Durchkomponiertes Volkslied "Soon ah will be done". Das Wertungsergebnis der vier Mitglieder der Jury Verbandschorleiter Michael Rinscheid, Professor Dr. Hans Rudolf Jaskulsky, Oberstudienrat Willi Kastenholz und Musikdirektor Helmut Velten war für die Beroder ein Meilenstein in ihrem Chorschaffen: Tagesbestleistung mit viermal "sehr gut". 22,5 Punkte wurden für das Wahlpflichtchorwerk vergeben, 23,5 Punkte gab es für den Selbstwahlchor, 25 Punkte - das ist die höchste Punktzahl die erreicht werden kann - erhielt das strophische Volkslied und mit 23 Punkten wurde das durchkomponierte Volkslied belohnt. "Sehr ausdrucksstarke Leistung mit kultiviertem, gepflegten Männerchorklang", hieß es da u.a. auf einem Wertungsbogen.

Der Männerchor aus Berod hat mit 94 von 100 möglichen Punkten bei seinem jüngsten Titel "Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz" in der heimischen Chorszene Maßstäbe gesetzt.

Damit hat sich die intensive Probearbeit der letzten Wochen unter "Chefdirigent" Mario Siry ausgezahlt und weitere Früchte getragen. Siry bedankte sich bei seinen Männern nicht nur für die wiederholt hervorragende Leistung bei einem Wertungssingen, sondern auch für den guten Zusammenhalt der Chormitglieder untereinander. "Alt und Jung kommen prima miteinander aus, sind enorm ehrgeizig und akzeptieren die vorgegebenen Ziele, auch wenn es mal hart zur Sache geht", so beschreibt Siry die momentane Situation im Beroder Männerchor.

18.09.2011 - Chorwettbewerb in Heimbach-Weis

Ein weiterer großer Erfolg gelang jüngst dem MGV Liederkranz Berod im Rahmen der Heimbach-Weiser Chortage. Hier errangen die Beroder Sänger in der Männerchorklasse M3 (bis 44 Stimmen) alle ersten Preise. Gegen die starke Konkurrenz des Plaidter Männerchores unter Leitung von Jürgen Faßbender und den MGV „Concordia“ Hainchen aus dem Siegerland überzeugte der Beroder Chor mit seinem Dirigenten Mario Siry die beiden Juroren Gerd Zellmann und Michael Rinscheid durch ein beachtlich dargebotenes Wettbewerbsprogramm.

Als stilvoller Konzertsaal diente die ehemalige Abteikirche Rommersdorf, in dessen gotischem Chorraum jeder der teilnehmenden Vereine jeweils ein selbst gewähltes Chorwerk, ein durchkomponiertes Volkslied und ein weiteres Volkslied vortragen musste. Als Chorwerk hatte Mario Siry die Neueinstudierung „Abschied“ von Mathieu Neumann ausgewählt, ein romantisches Stück, das dem „Liederkranz“ wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Mit den beiden deutschen Pop-Arrangements „Wie kann es sein“ und „Es war ein Mädchen und ein Matrose“ ( junge Solisten: Manuel Trenk, Markus Sommer, Stephan und Andreas Zeis ) setzte Siry danach einen wirksamen Kontrapunkt zum klassischen Männerchorwerk und zeigte hierdurch eindrucksvoll, dass der Beroder Chor in der Lage ist, ein sehr facettenreiches und klanglich ausdifferenziertes Programm zu singen.

Dies schlug sich auch in der anschließenden Bewertung durch die Fachjury nieder: 1.Preis im Klassensingen, 1.Preis im Klassenehrensingen, 1.Preis im Höchsten Ehrensingen und 1. Dirigentenpreis für Chorleiter Mario Siry waren die reiche Ausbeute an diesem Tag. Von den insgesamt 31 teilnehmenden Vereinen lag man - wenn die überragende Bewertung eines semiprofessionellen Vokalensembles in der Frauenchorklasse einmal unberücksichtigt bleibt - im Gesamtklassement auf Platz 3 und erzielte für das Chorwerk „Abschied“ mit 136 Punkten die höchste Tageswertung. Auf der Partitur vermerkte Juror Michael Rinscheid zurecht: „Starke Leistung! Klasse Entwicklung des Chores in den letzten Jahren!“ Ein also wahrlich beachtlicher Erfolg, den man im Vorfeld eigentlich gar nicht so erwartet hatte, galt es doch gegen den bei internationalen Wettbewerben erfolgreichen und mehrfachen Preisträger des deutschen Chorwettbewerbes, MGV Plaidt, zu bestehen. Dieses sehr starke Männerchorensemble , noch dazu in „heimischen Gefilden“, auf der Zielgeraden zu schlagen gelingt wahrlich nicht jeden Tag!

Deshalb war die Freude unter den Beroder Sängern riesengroß und der Erfolg wurde im Anschluss auch ausgiebig gefeiert . Chorleiter Mario Siry, der für das tolle Ergebnis in erster Linie verantwortlich zeichnet, löste sein Versprechen ein und stiftete , als nette Geste, den 1. Dirigentenpreis seinen Sängern und würdigte damit das Engagement des Chores insgesamt.

Der Wettstreitsieg wird die Sänger beflügeln, sich jetzt ganz intensiv auf das Meisterchorsingen am 06. November in Plaidt zu konzentrieren. Parallel dazu gilt es, das Repertoire für das eigene Konzert „Liederkranz Berod trifft Freunde…“ am Samstag, 19. November ( in der Sport- und Kulturhalle Wallmerod) aufzufrischen und zu festigen. Karten für die bei Insidern beliebten Konzertreihe gibt es ab Anfang Oktober bei allen Sängern des MGV Berod.

22.05.2011 - MGV "Liederkranz" Berod überzeugt beim Wettbewerb in Dehrn

Im Rahmen des Dehrner Chorfestivals 2011 konnte der MGV Berod beim Volksliederwettbewerb in der Klasse M3 (bis 44 Sänger) eine überzeugende Leistung abliefern: Zwar hatte Frickhofen mit knappen 2 Punkten die Nase in der Gesamtwertung vorn, aber mit zwei ersten und zwei zweiten Preisen mussten die 42 Sänger des MGV Liederkranz alles andere als unzufrieden sein!

Die Klasse M3 war mit 4 Chören (MGV Sulzbach, MGV Falkenstein, MGV Frickhofen, MGV Berod) leistungsmäßig stark besetzt, wobei Frickhofen von Anfang an als Hauptkonkurrent galt. Die 42 Sänger des MGV Berod unter der Leitung von Mario Siry hatten deshalb ein modernes und anspruchsvolles Volksliedprogramm einstudiert: „Wie kann es sein“ von der Kölner a capella- Gruppe Wise Guys, das flott- dynamische Spiritual „Soon ah will be done“ im Satz von William L. Dawson und das rhythmisch und melodisch schwierige, mit solistischen Elementen garnierte „Es war ein Mädchen und ein Matrose“ von Severin Geißler. Wohl die meisten der Zuhörer in der vollbesetzten Dehrner Bürgerhalle waren vom tollen Männerchorsound und vom Beitrag der Beroder begeistert, spendeten reichlich Applaus und signalisierten vielfach, dass der MGV-Liederkranz ganz klar mit zum Titelaspiranten der Gruppe M3 zählen musste.

Warum letztlich der MGV Frickhofen in nur einem Beitrag mit zwei Punkten gegenüber Berod vorne lag, mag wohl das Geheimnis der beiden Preisrichter Gerd Zellmann und Michael Schmoll bleiben…

Bleibt noch nachzutragen, dass Berod in der Tageswertung aller 36 teilnehmenden Chöre ebenfalls ganz vorne „mitspielte“ und beispielsweise im Höchsten Ehrensingen (Mädchen und Matrose) mit 136 Punkten die zweithöchste Punktzahl erhielt.

Wesentlichen Anteil am Erfolg und an der Leistungsfähigkeit des Beroder Männerchores hat zweifellos wieder Dirigent Mario Siry, dem es beispielhaft gelingt, junge Sänger in den Chor zu integrieren und durch abwechslungsreiche Literatur und flexibles Proben keine Langweile aufkommen zu lassen.

14.11.2009 - Wieder einmal ein gelungenes Konzert aus der Reihe "Liederkranz Berod trifft Freunde"

Zur 2. Auflage ihrer Konzertreihe "MGV Liederkranz trifft Freunde…" boten die Sänger aus Berod -zusammen mit den Gastchören aus Wallmerod, Weroth und Lindenholzhausen- dem Publikum ein wirklich abwechslungsreiches Konzertprogramm, das von den ca. 350 Besuchern in der Sport- und Kulturhalle Wallmerod begeistert aufgenommen wurde.

Zweieinhalb Stunden lang Chorgesang vom feinsten durften die Zuhörer in der liebevoll dekorierten und so zu einem Konzertraum umfunktionierten Halle erleben. Und jeder Gast kam dabei auf seine Kosten. Denn der MGV Berod hatte mit der Auswahl seiner musikalischen Gäste voll ins Schwarze getroffen: Der Junge Chor aus Wallmerod, die Sänger der "Frohen Stunde Weroth" und nicht zuletzt der Pop- und Jazzchor You `N` Joy Lindenholzhausen trugen allesamt mit zum Gelingen dieser mit viel Beifall bedachten Veranstaltung bei.

In seiner Begrüßung hatte der 1.Vorsitzende der Beroder Sänger, Franz-Bernhard Zeis, zu Recht folgenden Wunsch gehegt: "Der harmonische Zusammenklang junger und alter Stimmen möge mit dazu beitragen Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer von der Musik anzustecken, um ihnen für ein paar Stunden den Staub von der Seele zu wischen."

Diesem Wunsch wurde schon gleich im Eröffnungsblock des Beroder Männerchores stattgegeben, denn Chorleiter Mario Siry hatte vorwiegend moderne Arrangements ausgewählt, die allesamt klanglich und stimmlich überzeugten: Egal ob "Wie kann es sein" von Daniel Dickopf, der Grönemeyer-Song "Männer" oder "Gaby und Klaus" von den Prinzen - jedes der Stücke wurde stilecht interpretiert, wobei die Solo-Einlagen von jungen Solisten des Chores toll gemeistert wurden: Manuel Trenk, Markus Sommer, Johannes Hoffmann und Andreas Zeis ernteten Sonderapplaus.

Im Spiritual "Hush, somebody is calling my name" feierte Roland Weimer schließlich noch ein gelungenes Comeback als Solist im Beroder Chor. Als Zugabe bildete der abschließende Chorsatz "Schöne Nacht" von Wilhelm Nagel einen ruhigen, sehr wirksamen Kontrast zu den vorher gehörten modernen Liedsätzen.

Weil die Chorleiterin des Jungen Chores am Konzerttag leider verhindert war, übernahm Mario Siry gerne an diesem Abend das Dirigat und leitete souverän die Vorträge der Wallmeroder. Vom norddeutschen Volkslied "Dat du min Leevsten büst" bis zum Song "Lollipop" hatte der Junge Chor eine bunte Mischung an Literatur parat, die durchweg beim Publikum gut ankam. Im Bläck-Föös-Lied "Dat Wasser von Kölle" gefiel Roland Weimer wiederum als Solist.

Der zweimalige Meisterchor des Rheinland-Pfälzischen Chorverbandes MGV "Frohe Stunde Weroth" konnte sich beim kürzlich in Bingen stattfindenden Landeschorwettbewerb besonders auszeichnen und erhielt hier sogar eine Option für die Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb, der im nächsten Jahr in Dortmund stattfindet. Die Sänger der "Frohen Stunde" präsentierten unter ihrem Dirigenten Jens Röth besten Männerchorgesang , musikalisch ausdifferenziert und dabei immer klangschön gestaltet. Das Renaissance-Stück "Wohlauf ihr Gäste" von Erasmus Widmann gefiel durch seine Beweglichkeit, der "Tambour" von Distler durch seine prägnante Deklamation und das afro-amerikanische Spiritual "Steal away to Jesus" nicht zuletzt durch das prägnant-sonore Basssolo vom Dirigenten Jens Röth.

Da verwunderte es nicht, dass beim Zugabe-Potpourie "Im Feuerstrom der Reben" die Zuschauer begeistert im Rhythmus mitklatschten. Mit diesem perfekten "Rausschmeißer" ging es dann in die Konzertpause.

Der zweite Teil gehörte ausschließlich dem Pop-und Jazzchor "You `N` Joy Lindenholzhausen, einem Ableger der großen Cäcilia-Chorfamilie. Als frisch gebackener Gewinner des hessischen Chorwettbewerbes boten die rund 40 Sängerinnen und Sänger unter ihrem musikalischen Leiter Matthias Schmidt aus Elz nicht nur begeisterten Gesang, sondern lieferten ganz einfach die perfekte Bühnenshow: Nicht nur weil die Chormitglieder all` ihre Vorträge mit Bewegungen und Gesten rhythmisch unterstützten, sondern gerade auch durch drei kongeniale, sie begleitende Instrumentalisten - bestehend aus Klavier, Bass und Schlagzeug - , gelang es "You `N` Joy schnell, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Speziell auf die Bühne gezauberte Lichteffekte taten ihr übriges hinzu. Schon gleich am Anfang standen zwei von Chorleiter Matthias Schmidt eigens bearbeitete Titel "Hallelujah, Salvation and Glory" und "Arms of Love", die der Gruppe auf den Leib geschneidert sind. Aber auch die "Bohemian Rapsody" ging genauso unter die Haut wie etwa der Brian Adams Song "Here I am" und andere bekannte und weniger bekannte Arrangements aus Jazz and Pop, die allesamt vom eigenen Moderator der Gruppe (Kai Gemeinder) locker , aber durchaus professionell angekündigt wurden.

Alles in allem begeisterte der Auftritt von "You `N` Joy die im Saal anwesenden jungen Zuhörer gleichermaßen, wie sichtlich auch viele interessierte ältere Semester, die sehr angetan waren von der bemerkenswerten gesanglichen und choreografischen Präsenz des noch jungen Ensembles. Jedenfalls hat der Lindenholzhäuser Pop- und Jazzchor durch diesen Konzertbeitrag seine Fangemeinde beträchtlich erweitert. Klar, dass nach "Standing Ovations" noch eine speziell einstudierte Zugabe folgen musste.

Im Namen aller Sänger des gastgebenden MGV Liederkranz bedankte sich zum Schluss Vorsitzender Franz-Bernhard Zeis bei Publikum und Chören gleichermaßen und überreichte den beteiligten Chorleitern ein Erinnerungspräsent. Danach klang das Konzert in gemütlicher Runde aus, wobei sich die Beroder Sänger auch als gute Gastgeber zeigten. Man darf jetzt schon auf die Programmgestaltung des nächsten Konzertes in zwei Jahren sein, wenn es - hoffentlich - wieder heißt "Liederkranz Berod trifft Freunde…"

20.09.2009 - MGV Liederkranz Berod Sieger beim Chorwettbewerb in Bernbach/Hessen

Beim großen nationalen Chorwettbewerb im hessischen Freigericht-Bernbach in der Nähe von Hanau, an dem rund 40 Chöre teilnahmen, konnte der MGV Berod sich wiederholt gegen die Konkurrenz behaupten und in der Klasse M3 (35 – 44 Sänger) als eindeutiger Sieger die Bühne verlassen.

Da den Verantwortlichen des Beroder Männerchores im Vorfeld bekannt war, dass ihre Klasse mit insgesamt 5 Chören nicht nur zahlenmäßig, sondern auch leistungsmäßig sehr stark besetzt war, galt es, durch langfristiges und zielgerichtetes Proben den Chor für seinen Wettstreitauftritt fit zu machen. Dazu wollte man den beiden Preisrichtern Jürgen Faßbender und Willy Trageser durch die Gestaltung der Programmauswahl zeigen, dass der Beroder Männerchor zu Recht als flexibler Chor bekannt ist, der ein Renaissance-Stück genauso stilecht interpretieren kann wie etwa ein Pop-Arrangement der deutschen Vocalgruppe „Wise Guys“.

In der voll besetzten Bernbacher Turnhalle, die den Chören im Übrigen eine respektable Akustik bot, gelang es dem Chor, durch seine an diesem Tage erstklassige Bühnenpräsenz, vom ersten Ton an Publikum und Preisgericht gleichermaßen in seinen Bann zu ziehen. Sozusagen als Introitus eröffnete der MGV Liederkranz mit dem Stück „Wer Lust und Lieb zur Musik hat“ von Erasmus Widmann sein etwa 20-minütiges Wettbewerbsprogramm. Schon hier gelang es den Berodern Textaussage und musikalische Botschaft des Renaissance-Liedes voll rüberzubringen. Im folgenden 5-stimmigen Max Bruch - Chorwerk „Vom Rhein“ überzeugten die 44 hochmotivierten Männer, darunter zahlreiche Jungsänger, durch ihren hervorragenden Chorklang, und im abschließenden a-capella-Stück „Wie kann es sein“ von der Kölner Vocal Gruppe „Wise Guys“ zeigten sie einen emotional packenden Vortrag, der stilecht interpretiert wurde und buchstäblich „unter die Haut“ ging.

Das gute Gefühl, mit dem man von der Bühne ging, war dieses Mal nicht trügerisch!

Mit insgesamt 339 Punkten und einem deutlichen 9-Punkte Abstand zum Zweitplatzierten MGV „Concordia“ Hainchen errang man somit den ersten Klassenpreis und Chorleiter Mario Siry den verdienten ersten Dirigentenpreis.

Mit dieser tollen Punktezahl lag man sogar höher als beispielsweise ein Auswahlchor in der Sonderklasse und auf Rang 6 von allen 37 teilnehmenden Chören – ein toller Erfolg.

Überaus großen Anteil am diesjährigen 2. Wettstreiterfolg hatte zweifellos Chorleiter Mario Siry, der den Chor in mühsamer Detailarbeit und mit einigen Sonderproben auf den Wettstreit bestens vorbereitet und mental eingestellt hatte. Dass er wiederum mit seiner Art der Interpretation von Chormusik richtig lag, bescheinigten ihm die beiden Preisrichter mit der jeweiligen Höchstnote 10 in den Sparten „Auffassung“ und „Dynamik“.

Bleibt noch nachzutragen, dass der Sieg natürlich schon im Festzelt vor Ort gebührend gefeiert wurde und später im Vereinslokal noch manches Mal der errungene und stets gut gefüllte Pokal durch die frohe Sängerrunde kreiste…

21.06.2009 - MGV „Liederkranz“ Berod holt Klassensieg beim Chorwettbewerb in Pohl-Göns/Hessen

Mario Siry wurde mit dem 1. Dirigentenpreis für gute Chorarbeit belohnt!

Beim nach internationalem Modus ausgetragenen Chorwettbewerb siegten die Beroder Sänger in der Klasse M3a ( Männerchöre bis 44 Sänger) und wurden für ihre gezeigten Leistungen mit einem Silberdiplom ( 21,7 Punkte ) belohnt.

Im „Westerwälder Duell auf fremden Boden“ hatten die Sänger des MGV Berod dieses Mal mit 0,5 Pkt. knapp die Nase vor ihren Kollegen aus Staudt, die ebenfalls mit einer beachtlichen Leistung ein Silberdiplom erzielen konnten. Chorleiter Mario Siry erhielt zudem den 1. Dirigentenpreis von der dreiköpfigen Jury zugesprochen.

In aller Herrgottsfrühe reisten die Sänger zum Wettstreitort, um schon gegen 8.30 Uhr für ihren Auftritt stimmlich fit zu sein, was aber schwer fiel! Mit dem Renaissancestück „Wer Lust und Lieb zur Musik hat“ von Erasmus Widmann, dem romantischen Chorwerk von Max Bruch „Vom Rhein“ und dem modernen Titel „Wie kann es sein“ von den Wise Guys überzeugten die Beroder dann aber nicht nur mit ihrem vielfältigen Programm die Jury, sondern wussten auch durch ihren gepflegten und differenzierten Chorklang zu punkten. Zwar gab es -aufgrund der frühen Tageszeit- im schwierigen und langen Chorwerk „Vom Rhein“ hier und da leichte Intonationsprobleme, was aber das Preisgericht ( Dion Ritten, Niederlande, Susanne Rohn und Jürgen Faßbender, Deutschland ) punktemäßig den Berodern verständlicherweise nicht besonders ankreideten. Vielmehr werteten sie den „dichten Klang“ und die „gute Transparenz“ der einzelnen Stücke als maßgebliche Aspekte für den Klassensieg. Dies wiederum spricht für den musikalischen Leiter Mario Siry, der den Beroder Chor in wochenlanger mühevoller Probearbeit bestens auf diesen Wettbewerb eingestellt hatte. Dies bescheinigten ihm alle Sänger unisono und freuten sich mit Mario Siry über diesen Erfolg.

20.06.2008 - Auftritt bei der Landesgartenschau in Bingen

Am Nachmittag des 20. Juni 2008 traten die Sänger des MGV Berod die Fahrt nach Bingen zu einem Konzert des Chorverbandes Rheinland-Pfalz an. Das Konzert fand in der Wagenausbesserungshalle im Park am Mäuseturm statt. Mit von der Partie waren noch die Sänger von Vocalis und die Singoritas.

Relativ müde in Bingen angekommen wurde nach einem längeren Fußmarsch erst mal eingesungen. Auf der Bühne wurde dann ein bunter Mix aus unserem Repertoire vor einem eher dünn besetzten Publikum zum Bes-ten gegeben.

Obwohl wir uns an diesem Abend nach dem Konzert fast alleine auf dem Gelände befanden, konnten wir glück-licherweise den Bierverkäufer davon überzeugen, dass es eine lohnende Sache für ihn ist, wenn er noch etwas bei uns bleibt. Nachdem dieser dann genügend Gläser herbeigeschafft hatte, wurde dann auch noch das ein oder andere Ständchen gesungen. Relativ satt trat man dann die Heimreise nach Berod an.

22.05.2008 - Berod als Vertreter von Rheinland-Pfalz beim Chorfest in Bremen 2008

MGV "Liederkranz" Berod - Zu Gast beim Deutschen Chorfest in Bremen

Als offizieller Vertreter des Chorverbandes Rheinland-Pfalz war der Beroder Männerchor beim Chorfest in Bremen vom 22. - 25. Mai singender Botschafter unseres Bundeslandes.

Zum ersten bundesweiten Chorfest, das unter dem Motto "Wir sind ganz Chor" stattfand, hatte der rheinland-pfälzische Chorverband zwei Leistungsträger ausgewählt, die gleich am ersten Tag im Bremer Rathaus ihren Landesverband musikalisch vorstellen durften: den Jazz-Chor "Divertimento" aus Altenkirchen und den traditionsreiche Meisterchor aus Berod, der mit rund 40 Aktiven samt Anhang nach Bremen angereist war. Mit seinem gut halbstündigen Programm in der historischen Oberen Rathaushalle überzeugte der Beroder Männerchor nicht nur durch seinen "runden" Chorklang, sondern wieder einmal durch seine beeindruckende Programmvielfalt. Zu Beginn servierte man dem Publikum natürlich romantische Chorliteratur , die so recht zum rheinland-pfälzischen Weltkulturerbe Mittelrheintal passte: Abendfrieden am Rhein ( M. Neumann ) gefiel dabei ebenso wie das schwierige und heikle - teilweise 5-stimmige - Werk "Vom Rhein" ( M. Bruch ). Nach dem eher traditionellen Teil bildeten Stücke wie "Gaby und Klaus", "Wie kann es sein" oder "Männer" einen wohltuenden Kontrast zum vorangegangenen Block. Hier hatte Chorleiter Mario Siry in der Vorbereitungsphase offensichtlich ganze Arbeit geleistet und Chor und Solisten - Jungsänger aus den eigenen Reihen - optimal vorbereitet. Eigentlich hätte diese Landespräsentation wesentlich mehr Zuhörer verdient gehabt! Sei`s drum - jedenfalls waren die anwesenden Konzertbesucher doch recht angetan vom Leistungsvermögen der Beroder Sänger.

Beim sich anschließenden freien Singen auf dem Marktplatz kam dann richtig gute Stimmung auf und einige hundert Zaungäste applaudierten spontan, als der MGV "Liederkranz" stimmgewaltig ein paar Kostproben seines Könnens zu Gehör gab.

An den nächsten beiden Tagen stand für Chor und Mitreisende ein unterhaltsames Beiprogramm auf dem Plan, das offenkundig den Geschmack aller traf: Stadtführung durch die Hansestadt Bremen, Besuch und Rundfahrt durch Bremerhaven, geselliger Abend am Weserufer oder das interessierte Zuhören bei der "Nacht der Chöre" - alle Angebote wurden von der Beroder Reisegruppe interessiert und dankbar angenommen.

Den sängerischen Höhepunkt hatte der MGV Berod aber zweifellos am späten Sonntagnachmittag, als man auf der großen Open-Air-Bühne des Bremer Marktplatzes nochmals den Chorverband Rheinland-Pfalz im Rahmen des Festivals präsentieren durfte.

Den vielen hundert Zuhörern gefielen die erfrischenden Liedvorträge -gepaart mit einer humorvoll-publikumswirksamen Moderation von Mario Siry - so gut, dass es stellenweise Szenenapplaus gab. "So macht Chorsingen einfach Spaß!", meinte ein Sänger anschließend und fing damit treffend die gute Stimmung im Chor ein. Auf dem langen Nachhauseweg von Bremen in den Westerwald bedankte sich Vorsitzender Franz-Bernhard Zeis bei Chorleiter , Sängern und allen Mitreisenden für den harmonischen Verlauf der Fahrt.

05.12.2006 - Berod nun wieder für weitere 5 Jahre Meisterchor

Meisterchorsingen 2006:

Beim 34. Meisterchorsingen des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, das am Sonntag, 05. November 2006 in der Augsthalle in Eitelborn ausgetragen wurde, konnte der MGV Berod zum dritten Mal in Folge den Titel „Meisterchor“ erringen, den er somit für weitere 5 Jahre führen darf. Von den insgesamt 12 teilnehmenden Chören konnten die Sänger unter ihrem musikalischen Leiter Mario Siry die zweitbeste Wertung erzielen, wobei alle 4 vorgetragenen Chorwerke mit der Höchstnote „sehr gut“ bewertet wurden. Nur der MGV „Thalia“ Ebernhahn (Leitung: Jürgen Faßbender ) lag mit knapp 2 Punkten vor den Männern aus Berod. Für den auch zahlenmäßig stärksten Chor – Berod war mit 50 aktiven Sängern vertreten – hatte die dreiköpfige Jury eigentlich nur positive Kritikpunkte anzumerken:

Unter dem Vorsitz von Bundeschormeister Michael Rinscheid bescheinigten auch seine beiden Kollegen Jens Röth und Richard Trares dem Beroder Männerchor für seinen Auftritt wieder einmal eine reife musikalische Leistung und einen ausgewogenen Chorklang, wobei alle Stücke stilgetreu interpretiert wurden.

Dabei hatte Mario Siry es den Sängern nicht einfach gemacht, denn gleich zwei Chorwerke und ein strophisches Volkslied wurden in diesem Jahr für das Meisterchorsingen neu einstudiert: das neuzeitliche Wahlpflichtchorwerk „Jubilate Deo“ im Satz von Colin Mawby, das Selbstwahlchorwerk „Tenebrae factae sunt“ aus der Renaissance ( Tomas Luis de Victoria ) und das Silcher-Volkslied „O, wie herbe ist das Scheiden“. Einzig die durchkomponierte Originalkomposition des amerikanischen Volksliedes „Shenandoah“ im Satz von James Erb gehört bereits seit längerem zum Repertoire des Chores!

Mit einigen Sonderproben und einer abschließenden „Testbewertung“ beim Gruppenkritiksingen am vorausgegangenen Sonntag in Nomborn war man dann aber pünktlich zum Meisterchorsingen bestens für diesen wichtigen Auftritt präpariert. Die Jury bewertete alle 4 Vorträge mit der Note „sehr gut“, wobei die Punktzahl immer über den hierfür geforderten 21 Punkten lag. Nur hauchdünn war der Vorsprung von Tagesgesamtsieger Ebernhahn, der nur im durchkomponierten Volkslied 2 Punkte mehr erzielen konnte, ansonsten lag man punktgleich.

Insgesamt also ein tolles Ergebnis für die 50 Sänger aus Berod, besonders aber für Chorleiter Mario Siry, der den MGV „Liederkranz“ damit zum dritten Meisterchortitel führte und überhaupt für die konstant hohe Leistung des Chores seit mehr als 10 Jahren verantwortlich zeichnet. Der 1. Vorsitzende Franz-Bernhard Zeis bedankte sich bei allen aktiven Sängern und beim Chorleiter für das Engagement und die Bereitschaft, leistungsorientierten Chorgesang auf hohem Niveau zu pflegen. Auch in Zukunft werde dieser etablierte Dorfverein Garant dafür sein, dass Männerchorgesang durchaus Zukunft hat, wenn man dies mit einem zeitgemäßen Konzept angehe, das den verschiedenen Gruppierungen im Verein Rechnung trägt , auf berufliche Belastungen der Chormitglieder Rücksicht nimmt und sich mit – teilweise – flexiblen Probephasen gezielt auf Chorwettbewerbe etc. vorbereitet. Mit seiner gesunden Altersstruktur sei der Beroder Chor daher eigentlich für die nächsten Jahre gut gerüstet.

21.11.2006 - MGV Berod sollte als Background Chor mitwirken

Der MGV "Liederkranz" Berod darf bei der neuen CD des überregional bekannten Tenors Johannes Kalpers mitwirken. Kalpers verpflichtete die Beroder Sänger - und natürlich ihren musikalischen Leiter Mario Siry - kurzerhand , um für seine Produktion den Part des "Background-Chores" zu übernehmen, was der MGV Berod als eine besondere Auszeichnung versteht. Die Proben zur CD-Aufnahme waren abgeschlossen und die Auf-nahme war auch schon aufgezeichnet, als uns leider bekannt wurde, dass die CD so doch nicht produziert wird.

Ob die Chorsänger auch bei einer späteren CD oder auch bei einem Live-Auftritt des Tenors im deutschen Fern-sehen mitwirken dürfen, wollte der Startenor und "Botschafter des Westerwaldes" bisher allerdings noch nicht beantworten.

16.10.2005 - MGV Berod singt erstmalig erfolgreich M1

Bei seinem erstmaligen Start in der höchsten Männerchorklasse ( M1 ) konnte sich der MGV Berod durchaus "auf Augenhöhe" mit der starken Konkurrenz messen:

Was viele Kenner der heimischen Chorszene befürchtet hatten, trat nicht ein - Berod war in der "Königsklasse" eben nicht chancenlos, sondern behauptete sich selbstbewusst und tapfer gegen die beiden zahlenmäßig überlegenen Vereine "Frohsinn" Hüttenberg ( 65 Sänger ) und "Harmonie" Bernbach (75 Sänger). Mit dem 1. Ehrenpreis, dem 2. Klassenpreis und dem 2. Höchsten Ehrenpreis kehrten die Beroder Sänger deshalb auch zufrieden von ihrem "Abenteuer M1" zurück.

Da beim Nentershausener Wettbewerb leider keine Männerchorklasse M2 zustande kam, hatte sich der MGV "Liederkranz" kurzentschlossen in die höchste Klasse gemeldet.

Mit allen 50 Aktiven in Bestbesetzung angetreten, überzeugten die Beroder Sänger die beiden Wertungsrichter Michael Rinscheid und Gerd Zellmann vor allem beim Ehrensingen mit ihrem Chor A "Gesang der Geister über den Wassern" von Franz Schubert, wo sie mit 126 Punkten die höchste Punktzahl aller an diesem Tage vorgetragenen Chorwerke - abgesehen von der Sonderchorklasse - erhielten. Auch beim Volkslied A "Shenandoah" im Originalsatz von James Erb und beim neu einstudierten "Horch, was kommt von draußen rein?" fielen die Sänger um Mario Siry gegenüber den beiden übrigen Chören nicht allzu stark ab.

Jedenfalls überzeugten die Beroder Sänger beim Wettbewerb in Nentershausen mit ihrem starken Auftritt Juroren und Publikum gleichermaßen , warben für ihr leistungsorientiertes Singen und zeigten wieder einmal, dass der Chor zu einem der besten in der Region zählt. Entscheidenden Anteil an diesem gelungenen Auftritt hat wiederum Chorleiter Mario Siry, der die Beroder immer neu zu motivieren weiß.

05.06.2005 - MGV "Liederkranz" Berod weiter erfolgreich - alle ersten Preise beim Chorwettbewerb

Auch der MGV "Liederkranz" Berod konnte sich beim nationalen Chorwettbewerb in Bernbach ( Main-Kinzig-Kreis ) - neben zwei weiteren Chören aus dem südlichen Westerwald - in die Siegerlisten eintragen: In der zweithöchsten Sängerklasse M2, die mit insgesamt drei Chören besetzt war, errangen die Beroder Sänger alle ersten Preise.

Am Wettstreittag angetreten mit 47 Aktiven boten die Sänger wiederum eine überzeugende Leistung und machten ihrem Ruf als typischer "Wettbewerbschor" alle Ehre.

Mit dem Paradestück "Gesang der Geister über den Wassern" von Franz Schubert und dem Volkslied "Shenandoah" im Originalsatz von James Erb gewannen sie den ersten Klassenpreis. Als goldrichtig erwies sich im anschließenden höchsten Ehrensingen eine überraschende Programmänderung des "Liederkranz": Chorleiter Mario Siry hatte kurzentschlossen das Spiritual "Hush! Somebody`s callin my name" ausgewählt, um im direkten Vergleich einen Mitkonkurrenten, den "Liederkranz" Trösel - der Chor sang das gleiche Stück - zu schlagen, was auch prompt gelang. Gerade hier konnten die Beroder zeigen, dass sie wettstreiterfahren und konzentriert genug sind, wenn es gilt, sich gegen starke Konkurrenz zu behaupten. Als Lohn heimsten sie für das engagiert vorgetragene Stück den ersten Ehrenpreis ein. Auf der Partitur lobten beide Wertungsrichter

( Musikdirektor Willi Becker/Professor Hellmuth Drewes ) vor allem das beherzte Solo des Tenors Roland Weimer.

Der Erfolg des MGV "Liederkranz" Berod wurde komplettiert durch den Gewinn des ersten Dirigentenpreises von Mario Siry, dem Garanten des erneuten Wettstreitsieges.

Nunmehr schon seit 10 Jahren leitet Siry den Beroder Männerchor und führt ihn zu vielen gesanglichen Erfolgen. Durch diesen bewusst leistungsorientiert ausgerichteten Chorgesang hat sich der MGV "Liederkranz" Berod über die Grenzen des Westerwaldes hinaus einen klangvollen Namen gemacht.

17.09.2004 - Im Jahr 2004 feierte der MGV Liederkranz Berod sein 75-jähriges Bestehen

75 Jahre MGV Liederkranz Berod

Der MGV Liederkranz Berod feierte im Jahr 2004 sein 75-Jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde auch ge-bührend gefeiert. Folgende Veranstaltungen standen auf dem Programm:

Ein Konzert mit "CHordonbleu" und den "Sparrow Sisters" fand am Samstag, den 08. Mai 2004, in Zehnhausen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Die Zuschauer im bis auf den letzten Platz ausverkauften DGH waren begeistert und feierten im Anschluss an das Konzert noch kräftig mit.

Festwochenende vom 17. bis 19. September 2004:

Anlässlich unseres 75-jährigen Bestehens wurde an diesem Wochenende mal so richtig gut gefeiert. Natürlich durfte beim MGV "Liederkranz" Berod der Gesang nicht zu kurz kommen.

Deshalb hatten wir für die Festtage ein gutes Programm zusammengestellt. Renommierte Chöre und Orchester mit hochwertiger musikalischer Darbietung waren unsere Gäste. Außerdem konnten die vielen Besucher in einer eigens für das Wochenende vorbereiteten Ausstellung Informationen über den MGV Berod und die Dör-fer Berod und Zehnhausen erlangen. Viele Interessierte Zuschauer waren unsere Gäste. Und der Besuch der Gastchöre ließ das Festwochenende zu einer unvergessenen Begegnung werden.

Am Samstag, 02. Oktober und am Sonntag, 03. Oktober fanden in der Beroder Pfarrkirche St. Ägidius zwei hochkarätige Konzerte des Renner-Ensembles statt.

Die Konzerte des "Rennerensembles" Regensburg waren wirklich der absolute Renner. Die an beiden Tagen fast ausverkaufte Kirche in Berod hat solch einen wohlklingenden Gesang bestimmt noch nicht erlebt. Das interessierte Publikum war vom Klangbild der ehemaligen Regensburger Domspatzen so sehr angetan, dass der Applaus gar kein Ende nehmen wollte. Auch der "Abend der Begegnung" anschließend im Bürgerhaus war ein tolles Erlebnis. Wir möchten uns an dieser Stelle noch mal bei unseren Regensburger Freunden für zwei wun-derschöne Tage in Berod bedanken und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute. Auch bedanken möchten wir uns bei den Zuschauern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Wir hoffen, es hat Ihnen allen genau so gut gefallen, wie uns.

20.06.2004 - Klassensieg in der Klasse M2 gegen eine starke Konkurrenz

Einen beachtlichen Erfog beim nationalen Chorwettbewerb in Pohl-Göns bei Gießen erzielte der Beroder Männerchor in der mit 4 Chören stark besetzten Chorklasse M2 . Das Klassensingen gewannen die mit 50 (!) Aktiven angetretenen Sänger gegen die Mitkonkurrenten aus Erbach/Ts, Kleebachtal- Oberkleen und Watzenborn-Steinberg klar mit 225 Punkten.

Hier ernteten die Beroder Sänger für die musikalische Interpretation ihres Paradestückes "Gesang der Geister über den Wassern" ( Franz Schubert ) uneingeschränktes Lob von den beiden Preisrichtern Jürgen Fassbender und Mark Opeskin. Aber auch das fünfstimmige amerikanische Volkslied "Shenandoah" wurde so klangschön intoniert, dass auch hier die höchste Gruppenpunktzahl erreicht wurde.

Ein kleiner Wermutstropfen trübte den Gesamtsieg in der Gruppe allerdings, weil der Lettische Preisrichter Opeski beim sog. Ehrensingen das Volkslied B "Hush! Somebody`s callin my name" für alle überraschend niedrig bewertete, sodass die Beroder hiermit nur auf Rang 3 landeten. Sei`s drum ! Am überragenden Klassensieg in der zweithöchsten Männerchorklasse gab es nichts zu deuteln.

Dirigent Mario Siry zeichnete für diesen erneuten Wettstreitsieg verantwortlich, weil er es hervorragend versteht, seinen Chor gezielt auf solche Leistungsvergleiche vorzubereiten.

Die Motivation im "Liederkranz" Berod ist ungebrochen und wird durch solche Erfolgserlebnisse weitere Begeisterung bei Alt und Jung wach halten. Ein schöneres Geburtstagsgeschenk konnte sich der Chor für sein diesjähriges 75. Vereinsjubiläum eigentlich gar nicht machen...

26.05.2002 - Top Platzierungen beim Wettbewerb in Horbach

3. Horbacher Chortage verliefen für den MGV Berod wieder einmal hervorragend !!!

1. Preis im Klassensingen

1. Preis im Klassenehrensingen

1. Preis im Höchsten Ehrensingen

1. Dirigentenpreis

1. Meisterpreis

Mit dem Chorwerk "Gesang der Geister unter den Wassern" von Franz Schubert und den Volksliedern "Scharani" von Wilhelm Heinrichs und "Hush! Somebody`s callin` my name" von Brazeal W. Dennard konnten sie die Wertungsrichter Prof. Gert Frischmuth und Prof. Michael Schmoll überzeugen und kamen somit auch noch zur Tageshöchstwertung. Der Chor sang mit 47 Sängern in der Gruppe M2 (48-60 Sänger) und setzte sich hervorragend gegen die Konkurrenz vom MGV "Eintracht Edelweiß" Horbach, dem GV "Cäcilia" Ruppach-Goldhausen und dem Männerchor 1904 Nickenich e.V. durch, die alle zahlenmäßig überlegen waren.

Dieser Erfolg ist natürlich im Anschluß an das errungene Golddiplom in Riva del Garda ein sehr wichtiger Erfolg. Der Dank geht an alle Sänger des MGV Berod, die immer wenn`s darauf ankommt zusammen halten und mit vereinten Kräften in der Chorprobe und auf Wettbewerben knallhart zuschlagen. Auch bedanken wir uns bei allen Fans die uns treu sind und uns immer sehr gut unterstützen. Und natürlich wollen wir uns auch einmal bei unserem 1. Vorsitzenden Franz-Bernhard Zeis bedanken, der dem Verein eine hervorragende Führung zukommen läßt und mit einer gewissen Lehrermanier die Sänger immer wieder zusammenführt, schöne Reden schwingt und dadurch auch zu einem großen Motivator für alle Sänger geworden ist.

Doch ein ganz besonderer Dank gilt unserem heißgeliebten Dirigenten Mario Siry. Ohne seine Fachkompetenz, seine Motivation und sein "faszinierender" Umgang mit Sängern wäre dies alles überhaupt nicht machbar gewesen. Vielen Dank, Mario!!! Es sei noch zu erwähnen, das Mario Siry seinen Dirigentenpreis von 150 Euro dem Verein für ein feuchtfröhliches Trinkgelage gestiftet hat. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön. Vielleicht sollten sich einige andere Dirigenten mal ein Beispiel daran nehmen. Dies ist nämlich auch eine Art von Motivation.

25.03.2002 - MGV Berod holt Golddiplom beim internationalen Chorwettbewerb in Riva de Garda

Beim siebten Internationalen Chorwettbewerb in Riva del Garda (Italien) holte sich der MGV "Liederkranz" Berod mit dem Golddiplom in der Klasse B2 die wohl bedeutendste Auszeichnung in der 75-jährigen Vereinsgeschichte.

Die Männer vom MGV "Liederkranz" Berod müssen Gold in den Kehlen haben (Westerwälder Zeitung), denn wie sonst ließe sich der überragende Erfolg beim siebten Internationalen Chorwettbewerb in Riva del Garda erklären. Mario Siry hat mit den Sängern vom MGV in der Kategorie B2 für Männerchöre mit 22,05 Punkten, nur denkbar knapp mit 0,08 Punkten Rückstand hinter dem italienischen Kategoriesieger "Coro Valcavasia" das Golddiplom ersungen.

Dem Wettbewerbserfolg kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Als sogenannter "Dorfchor", wie die Männer um Mario Siry, denen es an einer gehörigen Portion Selbstvertrauen durchaus nicht mangelt, verstehen, lieferten sie in der "Höhle des Chorlöwen" ein Bravourstück.

In Riva del Garda gaben sich Chöre von Finnland bis Kenia und von Kanada bis China und Japan ein Stelldichein. Und mittendrin der MGV Liederkranz Berod, der sich mit den Chorwerken "Wer Lust und Lieb´zur Musik hat" von Erasmus Widmann, mit Franz Schuberts "Gesang der Geister über den Wassern" und mit dem Volkslied "Ein Heller und ein Batzen" von August von Othegraven einer fünfköpfigen internationalen Jury stellte. Sie blieben den Beweis vor zwei Preisrichtern aus Italien, einem aus China, einem aus Korea und vor dem deutschen Juroren Willy Trageser nicht schuldig, dass sie sich augenblicklich auf einem chormusikalischen Hoch befinden.

Der MGV Liederkranz Berod war der Chor mit der zweithöchsten Punktzahl der insgesamt sieben deutschen Teilnehmer. Außerdem hatte er die zwölfthöchste Punktzahl aller 38 teilnehmenden Chöre aus aller Welt!!!

Ergebnis:

Giovanni Acciai, Italien, 20,83 Punkte

Leon Shiu-wai Tong, China, 22,00 Punkte

Biancamaria Furgeri, Italien, 23,00 Punkte

Willy Trageser, Deutschland, 22,00 Punkte

Hak Won Yoon, Südkorea, 22,42 Punkte

In unserer Gruppe:

Coro Valcavasia, Cesarino Negro, Italien, 22,13, GOLD II

MGV Liederkranz Berod, Mario Siry, Deutschland, 22,05, GOLD II

CANTEMUS Gräveneck, Thomas Leber, Deutschland, 18,52, SILBER IX

Chorprobe

Immer Dienstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Berod

Aktuelle Infos vom Beroder Männerchor:

Besuchen Sie uns doch mal

  • 18. März: Konzert beim Kirchenchor Salz in Wallmerod

  • 02. April: Gruppenkritiksingen in ???

  • 02. Juli: Lindenblütenfest Zehnhausen

  • 17. September: Sommerfest Gewerbeverein Meudt

  • 02. Oktober: Oktoberfest in Berod

  • 04. November: Eigenes Konzert aus der Reihe "Liederkranz Berod trifft Freunde..." in der Sport- und Kulturhalle in Wallmerod

  • 18. November: Landeschorwettbewerb in Ingelheim